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Le Tour de France newsletter, Nr. 5, 31. Mai 2005
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http://www.le-tour.net
Bonjour und Guten Tag!
anbei unser monatlicher Newsletter für Euch Frankophile dort draussen,
wo
immer Ihr Euch auch grade aufhaltet.
Wenn Ihr diesen monatlichen Newsletter nicht mehr bekommen möchtet,
dann
bitte einfach ein kurzes Rückmail: unsubscribe.
Und die Aufforderung an MusikerInnen, Plattenfirmenmenschen,
KonzertveranstalterInnen: wenn Ihr News, Tourdaten, etc habt: immer her
damit.
Wir sehen uns, alles Gute
Thomas Bohnet
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Inhalt
1. Termine TOUR DE FRANCE
2. Sampler « LeTour Volume 2 »
3. Neue Franzosen-Cds
4. Franzosen-Acts live
5. Sonstiges
6. Meine Playlist
1. Tour de France Termine
Hier die bereits feststehenden Daten der nächsten Monate: Die Termine
findet
Ihr auch unter www.le-tour.net
In München gibt es die TOUR DE FRANCE bereits seit Mai 2000. Nachdem
das
zuerst im legendären Club 2 über die Bühne ging, finden
die Parties nun seit
zwei Jahren einmal im Monat immer der erste Freitag im Monat!!!
im Café
der Muffathalle statt. Co-DJ ist dort meist DJ Leakim alias Mikael Bourdon.
Manchmal haben wir auch die Halle als zweiten Floor dazugemietet.
In Berlin steigen die Parties seit September 2003 einmal im Monat im Roten
Salon in der Volksbühne (für Auswärtige: am Rosa-Luxemburg-Platz).
Nachdem ich in den vergangenen Monaten sehr viel mit der Tour de France
unterwegs war, werde ich in den Sommermonaten nur in den “Stamm-Städten"
München und Berlin auflegen. Im Herbst können dann wieder mehr
Parties auch
in anderen Städten dazukommen.
In München findet am 14. Juli, am französischen Nationalfeiertag,
eine
Spezialausgabe der TOUR DE FRANCE im neuen Münchner Club “Zerwirk"
statt.
Das neu hergerichtete, steinalte Gebäude liegt zentralst, direkt
um die Ecke
des Marienplatzes: Ecke Lederer-/Sparkassenstrasse
Fr 3. Juni 2005, München, Muffat-Café, Etappe 61
Sa 18. Juni 2005, Berlin, Roter Salon, Etappe 22
Fr 1. Juli 2005, München, Muffat-Café (mit DJ Mikael Bourdon),
Etappe 62
Do 14. Juli 2005, München, Zerwirk (Ecke Lederer-/Sparkassenstrasse),
Fête
Nationale Française, Special zum Französischen Nationalfeiertag
(+ DJ Mikael Bourdon und spezial guest Plattendreher Christian Berst)
Fr 23. Juli 2005, Berlin, Roter Salon, Etappe 23
Fr 5. August 2005, München, Muffat-Café, Etappe 63
Sa 27. August 2005, Berlin, Roter Salon, Etappe 24
2. “LeTour Volume 2"
Seit Anfang 2005 steht unser zweiter “Franzosen-Sampler" LeTour
The Best
In French Altenative Music (der Untertitel hätte auch heissen können:
das
Beste des Jungen Frankreichs oder ähnlich) endlich auch in den Läden.
Musikalisch ähnlich gelagert wie Volume 1 wird Euch, wenn Ihr den
ersten
gemocht habt, auch die zweite CD überzeugen. Versprochen! Mit dabei:
Cali,
Romeo, Kana (Plantation), Tarmac, Mickey 3d, Paris Combo, Sanseverino.
Phonoboy, Florent Marchet, Nada Surf und vielen andere.
Den Sampler gibt es natürlich auch bei den Parties.
Neuerdings gibt es beide Sampler übrigens auch bei Zweitausendeins!
In folgenden Städten gibt es die CDs auch in den von mir empfohlenen
Läden
zu erstehen support your local record dealer!!
MÜNCHEN Resonanz (Auenstrasse) und OPTIMAL (Kolosseumstrasse)
BERLIN Scratch (Zossener Strasse)
KONSTANZ Studio 2 (Bodanstrasse)
3. Neue Platten aus der französischen/francophonen Szene:
Kana: Entre Frères (Beatscience/Peacelounge, VÖ: 13.06.2005).
Mein
Frankfurter Labelboss wird am 13. Juni das jüngste Album der französischen
Reggaeband Kana veröffentlichen. Deren Hit “Plantation"
gibt es auch auf
LeTour 2.
Hier meine Kritik zum Album im Schweizer Musikmagazin Loop 6/2005:
KANA
Entre Frères
(Peacelounge/RecRec)
Ganz frei und unbeeinflusst bin ich nicht, wenn ich die französische
Reggaeband Kana hier im Loop abfeiere. Habe ich deren grandiosen Sommerhit
“Plantation" doch schon auf meinen eigenen Franzosen-Sampler
“LeTour The
Best In French Alternative Music" Vol 2 gepackt und sind die Franzosen
nun
sozusagen Labelmates von mir geworden. Denn mein Frankfurter Kollege
Christian Arndt, Boss des Einmann-Plattenkonzerns Peacelounge mit Satelliten
Local Records und beatScience hat sich jedenfalls der Band angenommen
und
deren jüngstes Album “Entre Frères" (Unter Brüdern)
nun auch in D-A-CH
veröffentlicht. Und er hat gut daran getan, denn das ist ein feines
Album
und sollte nicht nur wegen des erwähnten “Plantation"
dieser luftige
Roote-Reggae mit Karibiktouch sorgte in Frankreich und frankophonen Ländern
zwei Sommer (!) lang 2002 und 2003 für gute Laune auch hierzulande
grosse
Verbreitung finden. Auch der Rest des Albums darf Fans von Roots-Reggae
und
frankophonem World-Stuff erfreuen. Zum Beispiel der zweite Hit “Pas
de
Problèmes", das hübsche akustische “L`heritage",
die Salsa-Nummer “Azucar
Kana" oder das an Manu Chaos Umtriebe erinnernde französisch
und spanisch
gesungene “Original". Die schon 1997 gegründete, musikalisch
vielseitige
Band, zeigte sich früh als Weltenbummler: nahm man doch das erste
Material
auf Mauritius auf und spielte “Plantation" in einer frühen
Version in
Senegals Hauptstadt Dakar ein. Entdeckt wurde diese Reggae-Perle übrigens
von Radio NRJ auf La Reunion, weshalb sich lange Zeit das Gerücht
hielt,
Kana kämen von einer der Inseln im Indischen Ozean. Warten wir nur
noch
drauf bis Kana auch mal mit einer Liveshow in die Schweiz kommen und auch
dort der Zugabenruf “Kana bis" (Kana noch einmal)
erschallen wird. tb
Yann Tiersen: Les Retrouvailes (Labels France, VÖ: 20.06.2005)
Neuestes Werk des französischen Komponisten und Songwriters, den
wir
hierzulande seit seinem Erfolg mit dem Soundtrack zur "Fabelhaften
Welt der
Amélie" (2001) kennen. Auch in Frankreich fristete der geniale
Songwriter
vor dem Film ein Schattendasein und war nur in der Indieszene bekannt.
Wie
schon auf früheren Werken verschmiltzt der Bretone Filmmusikartiges
mit
moderner Klassik, französische Akkordeonmusette mit Pop. Als GastsängerInnen
fährt Tiersen eine Armada an französischen und internationalen
Popgrössen
auf. So sind seine Kollegen Dominique A und Miossec ebenso mit von der
Partie wie Jane Birkin oder die Britin Liz Fraser, die ältere LeserInnen
von
ihrer Pop-Noir-Band Cocteau Twins her kennen dürften. Beim herrlichen
Song
“A Secret Place" wird man an die Tindersticks erinnert. Kein
Wunder, singt
das Stück doch Co-Autor Stuart Staples, die Sitmme hinter den Tindersticks.
Sehr schönes Album.
Amadou & Mariam: Dimanche à Bamako (Warner Music, Juni 2005)
Sie waren jüngst beim renommierten französischen Festival Printemps
du
Bourges mit einem wunderschönen Konzert eine der Liveattraktionen,
das aus
Mali kommende Musikerpaar Amadou & Mariam. Ihr jüngstes, in Frankreich
im
November 2004 erschienenes Werk “Dimanche à Bamako"
gewann im letzten Jahr
den begehrten “Victoire", den französischen Grammy für
das beste
Weltmusikalbum und wird nun auch endlich im deutschsprachigen Raum
veröffentlicht. Obwohl das blinde Musikerpaar, das sich vor 25 Jahren
an
einer Blindenschule in der malisischen Hauptstadt Bamako kennengelernt
hat,
zuvor schon drei feine Alben veröffentlicht hat, sollte dem sympathischen
Paar mit diesem Werk endlich der richtig grosse internationale Durchbruch
gelungen. Dazu hat nicht zuletzt auch der umtriebige, mit den Beiden
befreundete Manu Chao seinen Teil beigetragen. Und das hört man zum
Beispiel
auf einem Killertrack wie dem vom Weltenbummler selbst gesungenen “Sénégal
Fast Food", das auch gut auf das lang erwartete dritte Album von
Manu Chao
gepasst hätte. Doch auch der Rest der Platte ist wunderbarst, ob
nun der
sonnige Reggae “La Réalité", der Titelsong, das
schnelle afrikanische
“Artistiya" oder “Coulibaly". Afrikaanische Sounds
treffen auf
Soundelementen aus anderen Weltregionen, wobei wie auf Manu Chaos Alben
sich
auch hier politisches Engagement und privates die Hand geben.
Jérôme Minière; Chez Herri Kopter (Le Pop Musik/Groove
Attack, VÖ: 13. Juni)
Neues Werk des kanadischen Komponisten und Multiinstrumentalisten, den
für
uns die Kölner Kollegen von "Le Pop" entdeckt haben. Nachdem
sie auf ihrem
eigenen Label “Le Pop Musik" vor einem Jahr mit “Petit
Cosmonaute" Jérôme
Minières feines Album veröffentlicht haben, folgt nun das
neueste Werk des
34jährigen. Herri Kopter ist Minières alter ego für seine
Ausflüge in die
elektronische Musik, wobei dieses interessante, kapitalismuskritische
neue
Konzept-Album auf`s erste Ohr die Schnittmenge zwischen dem neuen
französischen Chanson und elektronischem Pop darstellt. Mehr dazu
im
nächsten Newsletter.
Colder : Heat (PIAS)
Wie eine gelungen Mischung aus den dunklen Elementen der englischen Joy
Divison, der Prä-Elektronik von Kraftwerk, dem britischen Synthie-Pop
der
Depeche Mode, dem Electro-Rock der New Yorker Suicide und den repetitiven,
avantgardistischen Sounds der Kölner Can klingen die englisch gesungenen
Stücke des Pariser Grafikdesigners und Videoproduzenten Marc Nguyen
Tan auf
seinem neuen, zweiten Album "Heat". Das Ein-Mann-Projekt Colder
begeisterte
schon mit dem Debütalbum “Again" von 2003. “Heat"
ist noch besser als der
Erstling.
M83 : Before The Dawn Heals Us (Labels/EMI)
Eine seltsame Platte,die der Franzose Anthony Gonzalez mit seinem Projekt
M83 hier vorlegt. Sechzig Minuten lang rauscht auf dem dritten Album von
M83
eine Art pompöser, gelegentlich pathetischer Monumental-Pop durch
die
Lautsprecher, der die vielfältigsten Einflüsse offenbart. Pink
Floyd,
Vangelis und noch schlimmeres aus der Bombast-Ecke, aber auch an Kraftwerk
erinnerndes, French-Pop im Stile von Air, ein bisschen französische
Softporno-Filmmusik à la Francis Lai (Bilitis, Emmanuelle). Da
werden die
Keyboardwände aufgefahren, Frauenchöre dürfen heulen oder
hauchen, die
Synthies dürfen auch mal lärmen und die Gitarren werden durch
die Amps
gejagt. Die Kombination mag sich schrecklich anhören, das Album ist
freilich
so schlecht nicht. Im Gegenteil. Das hat was. Ob nun die Singleauskopplung
“Don`t Save Us From The Flames" oder das poppige “Teen
Angst".
Auch jüngst erschienen und hier schon vorgestellt
Pauline Croze: dito (Wagram)
Alexandra Rose: Fanfares (Trèma)
Tryo: De Bouches à Oreilles Live (Salut/Sony)
Pascal Of Bollywood: dito (Naïve)
Rubin Steiner: Drum Major! (RCA/BMG)
Vegomatic: Surfin`, Robots & The Correct Use Of Rock `n`Roll (Future
Now/Al!ve)
Benjamin Biolay:L`Origine (Labels/EMI)
Camille: Le fils (Virgin)
Sandrine Kiberlain: Manquait plus qu`ça (Virgin France)
Thomas Winter et Bogue: Sur la colline (Virgin France)
Stereo Total : Do The Bambi (Disko B/Hausmusik)
Phonoboy : Très chic, trashig (Redwinetunes/RTD,)
Stefie Shock: Le Décor (Import)
4. Franzosen-Acts live auf Tour :
Daara J
Spannender HipHop mit World-Music-Bezügen und Reggaeeinflüssen
aus dem
Senegal. Tolles Album "Boomerang"
04.06. Saarbrücken, Africome
11.06. Berlin, Festival für junge Politik
12.06. Köln, Neptunplatz, Urban Stylez, 3. Internationales Open Air
Festival
(www.neptunplatz.de).Mit
dabei: NoJazz
Louise Attaque
Angeblich tritt die legendäre Pariser Strassen-Chanson-Punkrock-Band,
die
von ihrem Debütalbum anno 1997 2 Millionen Platten verkauft hat,
im Juni
zweimal in Freiburg auf.
07.+09.06. Freiburg, Jazzhaus
Pascal From Bollywood
Lustiger Franzose, der auf Fake-Inder macht und mit indischen Songs zwischen
Schnulzen und Ethno-Pop unterwegs ist. Das hört sich schlimm an,
ist live
aber wirklich sehr klasse. Mehr dazu im letzten Newsletter.
08.06. Berlin, Galeries Lafayettes
Jeanne Balibar & Band (featuring Rudolphe Burger/Kat Onoma)
Das Konzert der Schauspielerin Jeanne Balibar beim Festival Printemps
de
Bourges im vergangenen Jahr war für mich ein eindrückliches
Erlebnis.
Begleitet von einer grossartigen Band (allen voran der dermassen coole
Gitarrist Rudolphe Burger; bekannt als Kopf der famosen Strassburger Rocker
Kat Onoma und Chef des Indie-Labels “Dernière Bande")
überzeugte die Balibar
mit einem Auftritt irgendwo zwischen düsterem, melancholischem Chanson,
Rock
noir und naja Marlene Dietrich. Wo sich andere Schauspielerinnen (Madame
Delpy) live verkrampft mühen, zu rocken, steht Madame einfach da,
mit einer
immensen Bühnenpräsenz, einer dunklen, schönen Stimme und
einer
sensationellen, abgeklärten Band. Grossartig! Deshalb: Balibars Show
am 12.06. in Berlin (Roter Salon)
nicht verpassen. Ich beneide Euch, denn ich kann leider nicht nach Berlin
kommen und Madame rockt leider nur dort. Mehr Infos zu Balibar und ihrem
im Herbst 2003 in Frankreich erschienen, französisch und englisch
gesungenem schönen Album “Paramour" unter www.dernierebande.com
12.6. Berlin, Roter Salon
Khaled
Trotz Konkurrenz immer noch der "Roi du Rai", der König
des Rai. Live immer
schön.
20.06. Würselen, Burg Wilhelmsstein
Vermeulen
Französische Chansons.
21.06. Berlin, Kulturbrauerei
Margo
Rock-Electro-Chansons, Indie-Pop.
21.06. Berlin, Kesselhaus
Juliette Greco
Die grosse alte Dame des französischen Chansons.
25.6. Karlsruhe DM Arena
Amadou & Mariam
Blindes Musikerpaar aus Mali, deren feines neues Album von Manu Chao
produziert worden ist. Siehe auch CD-Neuheiten.
22.6. Bochum, Bahnhof Langendreer
23.6. Berlin, Kesselhaus
08.7. Lörrach, Stimmen-Festival
09.7. Köln, Summerjam
19.8. Chiemsee, Reggae Festival
Sergent Garcia
Neben Manu Chao das Aushängeschild der frankophonen Mix-Szene, "Erfinder"
des Salsa-Muffin, Ex-Punk. Live extrem gut.
30.06. München, Muffathalle
01.07. Berlin, Kesselhaus
02.07. Rudolstadt, Festival
05.07. Bochum, Bahnhof Langendreer
06.07. Kassel, Zeltfestival
09.07. Köln, Summerjam
13.07. Darmstadt, Centralstation
14.07. Jena, Kulturarena
Pink Martini
Keine Franzosen, allerdings hatte ihr französisch gesungener Hit
“Sympathique" für einige Vewirrung gesorgt. Das zwölfköpfige
Easy-Listening-Orchester kommt aus Portland in den USA und stellt auf
der
Tour sein neues Album “Hang On Littel Tomato" vor. Mehr Infos
unter
www.pinkmartini.com
06.07. Berlin-Arena-Glashaus
Paris Combo
Schon seit 1995 existierende Neo-Swing-Pop-Chanson-Band aus Paris um die
charismatische Sängerin Belle du Berry. Ihr bester Song "Moi,
mon ame et ma
conscience" findet sich auf "LeTour Volume 2".
14.07. Berlin, Pariser Platz
Benjamin Diamond
Ihn kennen alle französischen House-Fans, ist es doch seine Stimme,
die
Stardusts Hymne “Music Sounds Better With You" versüsste.
Mit seinem zweiten
Soloalbum hat der Franzose ein schönes Songwriter-Album gemacht.
15.07. Gelsenkirchen, Amphitheater (movement!-Festival, mit Underworld,
Kasabian, Egoexpress, u.a.)
16.07. Gräfenhainichen, Melt!-Festival (mit Underworld, u.a.)
Julie Delpy
Klasse Schauspielerin, nicht ganz so tolle Sängerin, mit grossem
Following
aus der Filmbranche. Auf Platte zurückhaltender, beliebte es Madame
bei
ihrer letzten Tour live zu rocken. Das klang für meinen Geschmack
meist eher
bemüht und angestrengt, mit einer etwas dumpf rockenden Gruppe im
Hintergrund. Mehr Infos unter www.bseliger.de
20.07. Bremen, Schwankhalle
22.07. Sylt, Meerkabarett
24.07. Kassel, Zelt Festival
27.07. Tübingen, Depot
29.07. Heidelberg, Karlstorbahnhof
30.07. Nürnberg, Bardentreffen
Les Hurlements d`Leo
Folk-Rock-Chanson-Strassen-Kapelle aus Bordeaux. Siehe auch « LeTour
Volume1 ». Live extremst gut.
30.07. Kassel, Kulturarena
31.07. Nürnberg, Bardentreffen
Tinariwen
Famose Wüstenrocker aus Mali.
13.08. Detmold, Weltnacht Festival
15.08. Bonn, Weltjungendtag
18.08. Köln, Weltjugendtag
5. Sonstiges
Pop Up Messe Leipzig
Allmählich entwickelt sich die kleine Musikmesse Pop Up in Leipzig
als echte
Alternative zur grossen Popkomm, die inzwischen von Köln nach Berlin
gewandert ist. Zumindest für die Indie-Szene im engeren Sinne. Ich
war das
erste Mal dort und bin wirklich begeistert, was die rührigen Veranstalter
von Pop Universell e.V. dort auf die Beine gestellt haben. Und man trifft
dort tatsächlich auch die Leute, die man treffen möchte. Ob
nun auf der
kleinen Messe mit ihren Ständen oder bei den Konzerten und Parties.
Alles
ist übrigens auch nicht nur für die "professionellen Besucher"
aus der
Branche zugänglich sondern auch für den ganz normalen Fan. Dieses
mal waren
auch mehrere französische Acts bei den Konzerten in verschiedenen
Clubs im
Leipziger Süden zu sehen. So etwa Syd Matters, am Eröffnungsabend
so
berichtete man mir regelrecht abgeräumt haben. Aus der jüngeren
Rockszene
waren die Prototypes und The Film am Start. Die Prototypes um die reizenden
Sängerin Isabelle Le Doussal hatten ihren ersten Auftritt ein halbes
Jahr
vorher bei der Tour De France-Party im Roten Salon in Berlin. Leider war
der
damalige Konzertbesuch sehr mässig. In Leipzig war es etwas voller
und die
Electro-Wave-Punk-Band konnte ordentlich loslegen. The Film andererseits
fand ich persönlich nicht so spannend. Da wurden mir zu viele Rockklisschees
von der Bühne geklopft. Mehr Infos zur Pop Up auf www.leipzig-popup.de
Francophonic Festival
Die für Juni angekündigte erneute Ausgabe des französischen
Festivals
Francophonic (hiess 2003 noch Francofolies) in Berlin fällt wohl
aus?
Nachdem die Veranstalter Anfang des Jahres noch ordentlich die Werbetrommel
gerührt hatten, hört man seither überhaupt nichts mehr
aus dem Berliner
Headquarter. Schade. So wird das wohl auch nichts mit den geplanten
Satelliten-Festivals französischer Musik in Köln und München.
RIP!
MIMI Festival
Dieses Jahr wird das wunderbare kleine südfranzösische MIMI-Festival
20
Jahre alt! Gratulation an den Veranstalter Ferdinand Richard. Der in
Marseille lebende Ferdinand ist seit fast 30 Jahren (!) einer der
interessantesten Musiker der französischen Indieszene. Mit seinen
Bands/Projekten Etron Fou Leloublan (Kultband!), Fred & Ferd (zusammen
mit
dem genialen Briten Fred Frith) oder Ferdinand et les philosophes wildert
er
kreuz und quer durch die Genres und ist vor allem international bekannt.
Als
Veranstalter des MIMI-Festivals sammelt er internationale MusikerInnen
aus
dem Spektrum der freien Rockmusik, Jazz- und Improvisationsszene. Bei
der
zwanzigsten Ausgabe des Festivals (28.-31. Juli, Marseilles, Iles Du Frioul)
wirken u.a. mit : Meredith Monk (USA), Totonho & Os Cabra (Brasilien)
und
Dgiz (Paris). Mehr Infos und das ganze Programm unter www.amicentre.biz
6. Meine Playlist: Nicht nur französisches
Steve Wynn: What I Did When My Band Broke Up Best Of 1990-2004.
(Blue
Rose)......Best Of des ehemaligen Kopfes der grossartigen Dream Syndicate,
auch solo fantastisches, immer etwas unterschätzt
Maximo Park: A certain trigger. (Warp)......neuester Hype aus GB......die
Erben der Smiths? Trotz Hype-Verdachts feines Album.
Patrick Wolf: Wind In The Wires......genialer Sänger, muss viel Scott
Walker, Divine Comedy und Marc Almond gehört haben..
The Robocop Kraus: They Think They Are The Robocop Kraus (L`Age
D`Or)...Nürnberger Band mit internationalem Following, bereits viertes
Album. Die fränkische Antwort auf Franz Ferdinand, Bloc Party, Hot
Hot Heat.
Herman Düne: Not On Top (Track And Field Organisation/Cargo)....die
geniale
schwedischen Brüder aus Paris schlagen wieder zu. Lo-Fi-Rock zwischen
Palace, Velvet Underground und Pavement. Als Gast mit dabei: die Kanadierin
Julie Doiron...auch live fantastisch, wie in Bourges zu sehen!
Turin Brakes: JackInABox (Labels Germany)...drittes Album des britischen
Duos...feinster Folk-Gitarren-Pop..
Savoy Grand: People And What They Want.......Slow-Core mit
Gänsehaut-Effekt...Typ "Album des Jahres"
Camille: Le Fil.......eine der besten französischen Produktionen
und dort
auch schon recht erfolgreich
Jersey: dito.....Lo-Fi-Pop aus der München-Weilheimer Szene..charmant.
Go-Betweens: Oceans Apart.....sehr schönes neues Album einer der
grössten
Popbands aller Zeiten. Begeisterten vor einigen Tagen mit einem grandiosen
Konzert hier in München. Die Herren McLennan/Forster & Co sind
im Moment
(fast) besser denn je!!!
Arcade Fire: Funeral....auf die können sich alle einigen-zurecht!
Funny van Dannen: Nebelmaschine (Trikont).....alleine für den Song
"Humankapital" gibt's den Münte-Antikapitalismus-Orden
Amadou & Mariam: Dimanche A Bamako....featuring Manu Chao..mehr weiter
oben.
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Kontakt:
Thomas Bohnet
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Meine homepage: www.le-tour.net
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