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Le Tour de France newsletter,
Nr. 10, 4. Oktober 2006
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http://www.le-tour.net
Bonjour und Guten Tag!
anbei mein monatlicher Newsletter für Euch Frankophile dort draussen,
wo
immer Ihr Euch auch grade aufhaltet. Wie jeden Monat gibt es hier die
Daten
meiner "Franzosen-Disco" TOUR DE FRANCE, CD-Tipps, Konzertdaten
französischer und frankophoner Acts und mehr. Wie immer unvollständig
und
rein subjektiv, versteht sich.
Wenn Ihr diesen monatlichen Newsletter nicht mehr bekommen möchtet,
dann
bitte einfach ein kurzes Rückmail: unsubscribe. Sonst freue ich mich
auch,
wenn Ihr die TOUR DE FRANCE und den Newsletter weiterempfehlt. Danke!
Wir sehen uns, alles Gute und à bientôt
Thomas Bohnet
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Inhalt
1. Termine TOUR DE FRANCE
2. Sampler « LeTour 3»
3. Neue Franzosen-Cds
4. Verlosung: Charlotte Gainsbourg 2x
5. Franzosen-Acts live
6. Playlist
1. TOUR DE FRANCE Termine
Hier die bereits feststehenden Daten der nächsten Monate:
In München gibt es die TOUR DE FRANCE bereits seit Mai 2000. Nachdem
das
zuerst im legendären Club 2 über die Bühne gegangen ist,
finden die Parties
nun seit drei Jahren einmal im Monat – immer der erste Freitag im
Monat!!! –
in der Muffathalle statt. Co-DJ ist dort meist mein junger bretonischer
Kollege DJ Leakim alias Mikael Bourdon. Seit Dezember 2005 findet die
Party
übrigens nicht mehr im Café sondern im grösseren Club
Ampere, gleich
nebenan, statt. Mit Biergarten!
In Berlin steigen die Parties seit September 2003 einmal im Monat im Roten
Salon in der Volksbühne (für Auswärtige: direkt am Rosa-Luxemburg-Platz).
Andere Städte zwischen Konstanz und Saarbrücken, Erlangen, Frankfurt,
Zürich
und Wien stehen unregelmässig auf dem Programm. Wer die Tour de France
booken möchte. Anfragen/Angebote bitte an thomas@target-concerts.de
oder
089-22 83 660.
Fr 06. Oktober 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 77, 22 Uhr (mit
Co-DJ MIkael Bourdon)
Fr 13. Oktober 2006, Gröbenzell (bei München), IBP (Danzigerstr.
4, am Ortseingang rechts, neben dem Tengelmann) 21 Uhr
Sa 14. Oktober 2006, Regensburg, Leerer Beutel, 22 Uhr
Sa 28. Oktober 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 38, 3 JAHRE TOUR DE France
in Berlin und Plattentaufe LeTour 3, der geplante Liveact AnA M fällt
leider aus !!
Fr 03. November 2006, München-Muffat-Ampere, Etappe 78, 22 Uhr mit
Co-DJ Mikael Bourdon und special guest DJ Christian Berst, Plattentaufe
LeTour 3
Fr 10. November 2006, Luxemburg-City, d :qliq, 21 Uhr
Sa 11. November 2006, Saarbrücken, Hellmut, 21 Uhr
Sa 18. November 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 39, 24 Uhr
Fr 01. Dezember 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 79, 22 Uhr (mit
Co-DJ Mikael Bourdon)
Fr 15. Dezember 2006, Erlangen, E-Werk
Sa 16. Dezember 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 40, 24 Uhr
2. "LeTour" CDs
http://www.localrecords.de
Unter dem Titel "LeTour – The Best In French Alternatie Music"
sind
inzwischen zwei von mir zusammengestellte Sampler "Vol 1" (2003)
und "Vol 2" (2004) erschienen. Auf den Samplern finden sich
etliche der jüngeren Hits der TOUR DE FRANCE-Parties. Auf Vol 1 etwa
Songs von Zebda, Louise Attaque,
Les Hurlemetns d`Leo, Vincent Delerm, Dionysos, Mickey 3d, Rachid Taha,
Luke, Massilia Sound System. Auf Vol 2 Stücke von Cali, Tryo, Paris
Combo,
Kana, Elista, Romeo, Sanseverio. Das komplette Tracklisting findet Ihr
auf
www.localrecords.de
und auf www.le-tour.net/presse
. Die Sampler gibt es im Laden (Vertrieb: Al!ve),
amazon.de oder bei den TDF-Parties zu kaufen.
Nun ist sie fertig, LeTour 3 und ab 27. Oktober wird es den neuen Sampler
auch im Laden (Localmedia/Ál!ve), bei amazon.de (bei der Amazon-Version
ist
ein Titel verändert!) und bei den Parties geben.
Labelboss Christian Arndt, Local-Manager Frank Esser und ich haben diesmal
ziemlich hart gearbeitet, um die Rechte meiner Wunschtitel zu bekommen.
Nach
anfänglichen Problemen hat es nun auch bei fast allen Titeln, die
ich haben
wollte, geklappt. Dank noch mal an Christian und Frank.
Mehr Infos zur CD im nächsten Newsletter. Ich glaube LeTour 3 ist
ziemlich gut geworden, ob nun, wie Labelboss Arndt
meint, die Beste der Reihe, müsst Ihr entscheiden.
Mit dabei sind Songs von Anais, La position du tireur couché,
Emilie Simon,
Olivia Ruiz (in der Amazon-Version stattdessn: Les fleurs du fouxi), Florent
Pagny, Marc Lavoine, La Rue Ketanou, Babylon Circus, Ridan, Sinsemilia,
Dobacaracol, Sandrine Kiberlain, Pauline Croze, Dionysos, Cali, Rachid
Taha, Phonoboy, The Lovers, Core 22.
In folgenden Städten gibt es die CDs auch in den von mir empfohlenen
Läden
zu erstehen – support your local record dealer!!
MÜNCHEN – Resonanz (Auenstrasse) und Optimal (Kolosseumstrasse)
BERLIN – Scratch (Zossener Strasse)
KONSTANZ – Studio 1 (Am Schnetztor)
3. Neue Platten aus der französischen/francophonen Szene
Diesen Herbst stehen zahlreiche Neuerscheinungen an. Endlich ist auch
der
deutsche Markt soweit, dass mehr und mehr französisches hier veröffentlicht
wird.
VA: LeTour Volume 3 (Localmedia/Al!ve, VÖ:
27.10.2006)
Zu meiner dritten Compilation gibt es dann mehr im nächsten Newsletter.
LeTour 3 ist deutlich "frauenlastiger" geworden, mit Hits von
Anais, Pauline
Croze, Emilie Simon, La Position Du Tireur Couche, Penelope Cruz, Sandrine
Kiberlain. Aber auch die Männer von La Rue Ketanou, Florent Pagny,
Cali,
Sinsemilia, Babylon Circus, Ridan stehen nicht zurück.
Dominique A: L`Horizon (Le Pop Musik/Groove
Attack, VÖ: 13.10.2006)
Das sehr schöne, neue, bereits im März erschienene Album von
Dominque A wird
im Oktober bei unseren Kölner Kollegen von Le Pop erscheinen. "L`Horizon"
ist bereits das siebte Album des Songwriters, dessen minimalistische
Chanson-Pop-Songs Anfang der Neunziger Jahre für die spätere
Neue-Chanson-Szene sehr einflussreich waren. Mit "Twenty-Two Bars"
hatte
Dominique A vor elf Jahren einen Hit in Frankreich: 100 000 Platten wurden
damals verkauft. Allerdings wurd Dominique Ané zwar geschätzt,
beim breiten
Publikum jedoch kaum beachtet. Was auch damit zusammenhängt, dass
er es den
Hörern nicht leicht machte, zB das sperrige, laut rockende Werk "La
Remué" veröffentlchte.
"Die Leute dachten nach "Twenty-Two Bar", dass ich ein
neuer Etienne Daho
werde", erzählte er mir im Interivew vor vier Jahren. "Ich
wollte aber weg
vom Image des nice-boy und auch meine andere Seite zeigen. Ich beschäftigte
mich damals sehr mit Free Jazz und habe viele neue Sachen entdeckt."
Inzwischen sind weitere weniger sperrige Werke gefolgt, der grosse
Publikumsliebling ist er bei aller Kritikerliebe nicht geworden. Im
Gegensatz zum Weggefährten Philippe Katerine, desse neue Stücke
"100 % VIP"
oder "Louxor J`adore" bei Festivals – so gesehen in Bourges
– von allen
mitgesungen werden.
Sei`s drum, mit "L`Horizon" ist ihm wieder ein wunderbares Album
gelungen,
nicht nur wegen der sehr hübschen Single "Dans un camion".
Wie immer eher
melancholisch denn uplifting bestechen die klaren Songs durch interessante
Arrangements und ihre Vielschichtigkeit. Vor allem Stücke wie der
kräftige
Opener "L`Horizon" und das heftige "Retour au quartier
lointain" gefallen
mir ganz besonders. Anfang 2007 wird`s wohl endlich wieder mal in
Deutschland auf Tour gehen.
Barbara Carlotti: Les Lys Brises (4AD,
Beggars/Indigo, VÖ: 20.10.2006)
Eine tolle Stimme hat die 32jährige zweifelsohne, die nach einer
Zeit als
Tänzerin und Jazzsängerin seit Ende der Neunziger durch Pariser
Clubs
tingelt und dort vom umtriebigen Bertrand Burgalat entdeckt wird. Der
bringt
2004 mit ihr eine EP heraus. Ihr Debüt erscheint nun, skurril genug,
beim
englischen Kult-Label 4AD (Pixies, Cocteau Twins), aufgenommen in den
Abbey
Road Studios in England. Schon nach den ersten Klängen fasziniert
einen
diese Stimme, die in der Tat an die reife Françoise Hardy erinnert,
von der
deutschen Kult-Sängerin Nico auch nicht soo weit weg ist. Die Stücke
sind
für meine Begriffe (Ausnahme: "Tunis") manchmal ein bisschen
langweilig,
wobei ich auch fairerweise sagen muss, dass ich das Album noch nicht lange
hier und noch nicht so oft gehört habe. Mehr dann also im nächsten
Newsletter.
Mr. Lab: And Now It`s Time To Go (JayJay/MMS/Al!ve)
Die Plattenfirma wirbt in ihren Anzeigen damit, dass Mr.Lab die
"Mitbegründer einer Nouvelle Scène Française"
wären. Naja, keine Ahnung,
woher sie das haben. Wenn schon Wegbereiter einer neuen Szene, dann sind
das seit Jahren aktive und in der Tat einflussreiche Musiker/Bands wie
Katerine. Yann Tiersen und Dominique A oder, eher die Rock-Ecke, Mickey
3D
und Dionysos und nicht eine Newcomer-Band wie Mr. Lab. Die machen auf
ihrem
Debütalbum zwar ganz nette Songs, erinnern aber eher an Brit-Pop
denn den
typischen neuen französisdchen Indie-Pop, Indie-Rock. Da hat man
wohl viel
Oasis & Co, Primal Scream und Blur gehört. Gut, es gibt in der
Tat viele
neue französicshe Bands, die sich stark am britischen Vorbild orientieren.
Dillinger Girl & Baby Face Nelson:
Bang! (Universal)
Hinter diesem Duo, das nicht von ungefähr den Namen zweier Gangster-Legenden
und Zeigenossen von Bonnie & Clyde trägt, verbergen sich die
Sängerin Helena
Nougerra und der ehemalige Kopf der französischen Indie-Band The
Little
Rabbits, Federico Pellegrini. Helena kennen wir von ihren beiden sehr
schönen
Chanson-Alben (und vom tollen Auftritt vor zwei Jahren bei der TDF-Party
in
der Muffathalle). Sie ist zudem Ehefrau von Philippe Katerine (womit wohl
auch die Frage einiger Konzertbesucher bei dessen Konzert im Roten Salon
in
Berlin beantwortet wäre: nein, er ist nicht schwul) und die "Kleine
Schwester" der New-Wave-Sängerin Lio. Auf "Bang!"
streift das Duo
Sixites-Pop und Nouvelle Chanson, macht auf Bonnie & Clyde, Serge
& Brigitte
und bezaubert mit weitgehend sehr feinen Songs, wie "Share"
oder "Stranger".
Eher zurückhaltend und ruhig denn aufgeregt. Bis auf die beiden Stücke
"Love" und "Move" wird englisch gesungen: französisch
hätt` mir besser
gefallen.
An Pierlè & White Velvet: dito
(PIAS)
Mit der Belgierin An Pierlé verbinde ich ein sehr schönes
Konzerterlebnis
vor zwei Jahren beim Festival in Bourges. Wobei mich da ihre Bühnenpräsenz
und die doch sehr eigenen Kompositionen sehr beeindruckt haben. Auf Platte
kommt das leider nicht ganz sooo toll. Mir war auch nicht bewusst, dass
Madame Pierlés Stimme aufs erste Ohr so stark an das Organ von
Kate Bush
erinnrert, die ich für meinen Teil nicht überhaupt nicht abkann.
Insofern
hat sie bei mir natürlich schlechte Karten, als ich ihr neues Album
mit der
Band "White Velvet" in den Player einlege. Wobei der Bush-Vergleich
nur
gelegentlich tauglich ist, wenn wieder mal, wie im Opener "Jupiter"
die
Höhen gesucht werden. Das ist zum Glück nicht immer so. Die
Songs pendeln
zwischen Rock, Folk und Pop.
Cassius: 15 Again (Virgin, Labels)
Philippe Zdar war gemeinsam mit seinem Kumpel Etienne de Crécy
vor einigen
Jahren mitverantwortlich für den French-House-Boom, sorgten die beiden
doch
mit ihrem Projekt Motorbass und dem fantastischen Album "Pansoul"
für das
neben Daft Punks "Homework" und Etienne de Crécys Solo
"Superdiscount" für
DAS zentrale Werk der Szene. Mit dem Kollegen Boombass verfolgte Zdar
unter
dem Namen Cassius ähnliche Ziele. Nach den beiden Alben "1999"
und "Au reve"
ist "15 Again" nach längerer Pause ein neues Lebenszeichen.
Wobei dem Duo
unter Mithilfe einiger Gäste (u.a. M an der Gitarre) ein schönes
Album
zwischen French-House, HipHop, Electro-Jazz und Funk im Stile der alten
Paisley-Fabrik des Prince geworden ist.
Miossec: L`Ètreinte (PIAS)
Auch das neue Werk des bretonischen Rockstars wird hierzulande, sogar
sehr
zeitnah (die Platte kam Ende August in Frankreich raus) veröffentlicht.
Obwohl er in diversen Rockbands gespielt hat , ist das Debüt von
Christophe
Miossec, "Boire" erst 1995 erschienen, der 31jährige sozusagen
ein
Späteinsteiger. Vorher arbeitete er u.a. in der Werbung, bei Zeitungen
und
im Fernsehen. Wie sein Freund Dominique A gehört auch mit zu den
Wegbereitern der neuen Szene. Mit seinem letzten Album "1964"
ist ihm vor
zwei Jahren ein echtes Meisterwerk gelungen. Und "L`Etreinte"
setzt mit
seinen Stücken zwischen Rock und Chanson dort an. Nicht nur der grandiose
opener "La facture d`èlectricité" oder "Mes
crimes: le chatiment". Diesen
flotteren Stücken stehen aber auch wieder interessant arrangierte
ruhigere
Tracks wie "30 ans" gegenüber.
Sophie Auster: dito (Actes Sud/Naive/Indigo)
Das Debütalbum der Tochter des New-Yorker Schriftstellers Paul Auster.
Hier
meine Kritik aus der aktuellen "Spex" (10-2006):
Der Einstieg ist himmlisch: "I have dreamed of you so much/You are
no longer
real/Is there still time for me to touch/your breathing body/to kiss your
mouth/and make your voice come alive again?" – Seufz. Die volle,
starke
Frauenstimme singt das über die schlichten Akkorde einer Akustikgitarre,
ehe
Drums und eine dezente E-Gitarre übernehmen, Vibraphon, Hammond und
Trompete
den Gefühlen freien Lauf lassen. Song Zwei, "Close Your Eyes"
kommt etwas
flotter daher und ist noch schöner als der opener, opulent instrumentiert
und eigenwillig arrangiert wie Track Eins. Das dritte Stück wiederum
riecht
nach verruchter Bar.– Ginge die Platte so weiter – Sophie
Auster hätte das
Songwriterinnen-Album des Jahres gemacht. Leider sind nicht alle Songs
von
dieser Klasse, aber was heisst das schon bei diesem Debüt. Zuerst
beeindruckt die volle Stimme, die lebenserfahren klingt, älter als
die
Sängerin jedenfalls. Schliesslich hat Sophie Auster diese Stücke
vor zwei
Jahren eingespielt und damals war sie 17! Kaum zu glauben. Sophie trägt,
einige LeserInnen, werden das gleich gemerkt haben, einen grossen Namen.
Ist
ihr Vater doch der New Yorker Schriftsteller Paul Auster, der hier auch
seine Finger mit im Spiel hatte. Drei der Lieder stammen aus seiner Feder,
zudem hat er mit ihr gemeinsam die Texte ausgewählt. Meist Gedichte
bedeutender französischer Lyriker des 20. Jahrhunderts, die man bearbeitet
und ins englische übertragen hat. Mit Ausnahme von "Le Pont
Mirabeau" von
Guillaume Appolinaire, das im Original belassen wurde und das Sophie sehr
charmant mit New Yorker Akzent singt. Für die Musik, die wie oben
schon
bemerkt, eigenwillgst und höchst angenehm arrangiert ist, zeichnet
das Duo
One Ring Zero verantwortlich, hinter dem sich Michael Hearst und Joshua
Camp
verbergen, die man als avantgardistische Soundtüftler kennt, die
zwischen
Rock, Folk und Jazz, Klezmer, osteuropäischen Folk und Avantgarde-Pop
schon
alles gemacht haben. Deren eigene Songs mal nach Tom Waits, den Residents
oder dem Bostoner Duo They Might Be Giants (was machen die eigentlich?)
klingen. Für Sophie Austers Erstling streift man mit grossem Instrumentarium
(Ukulele, Akkordeon, Theremin, etc) durch Barjazz, Chanson und Folk, 50er
Jahre Balladen, gräbt in den Sixties oder lässt dezent rocken.
Elf sehr
hübsche Songs, zwei, drei sind etwas schwächer und manchmal
klingt das
alles ein wenig zu geschmackvoll, zu erlesen, zu kalkuliert. Dennoch eine
sehr schöne Platte mit einigen beeindruckend feinen Songs. In Frankreich
ist
die Platte schon erschienen und dort hat das Werk beste Kritiken bekommen.
Beim Alter der Sängerin ist man gespannt, was da noch kommen wird.
Angeblich
ist Sophie Auster schon wieder im Studio.
Henri Salvador: Révérence
(V2/RTD, VÖ: 27.10.)
Neues Chansonalbum des inzwischen 88jährigen (!) dem vor sechs Jahre
unter
Mithilfe von Benjamin Biolay und Keren Ann mit "Chambre avec vue"
ein
glänzendes Comeback gelungen ist. Mehr zur Platte im nächsten
Newsletter.
Katerine: Robots Après Tout (Bungalow
VÖ: 3.11.2006)
Nach dem sehr schönen Konzert unlängst bei der TOUR DE FRANCE
im Roten Salon
in Berlin wird Katerines erfolgreiches Album Anfang November endlich auch
in
Deutschland erscheinen. Mit diesem Werk und den Disco-hits "100 %
VIP" und
"Louxour j`adore" wurde Philippe Katrin endlich auch in seiner
Heimat ein
Star. Mehr zumAlbum im nächsten Newsletter.
Marie-Jo Thério: dito (Naive/Indigo,
VÖ: 10.11.2006)
In den vergangenen Monaten erschienen und hier schon vorgestellt:
Charlotte Gainsbourg: 5.55 (Warner Music)
Sergent Garcia: Mascaras (Labels France,
Virgin/EMI)
Vaguement La Jungle: aie, aie, aie (Sterne,
NRW Records/NRW Vertrieb)
Le P`tit Jézu: Martinegro (Sterne/NRW
Records)
Hush Puppies: The Trap (Diamondtraxx/Faith
Recordins/RTD)
Anais: The Cheap Show (V2)
Le Maximum Kouette: Et Alors (Emma Production/AZ/Polydor)
Feist: Open Season – Remixes And Collabs
(Polydor)
Jérémie Kisling: Le Ours (Naive
Germany/Indigo)
Raphael: Caravane (Virgin/EMI)
Camille: Live au Trianon (Labels France/EMI)
Nouvelle Vague: Bande A Part (PIAS)
Zimpala: Honeymoon (Platinum/Légère
Recordings)
The Truffauts: Tous les dimanches (TP9 Records/RTD)
Les Hurlements D`Leo: Temps Suspendu (Wagram)
Emily Loizeau: L`Autre Bout Du Monde (Fargo
Frankreich)
Debout Sur Le Zinc: Les promesses (SARL/Wagram
France)
Hushpuppies: The Trap (Faith Recordings/RTD)
Rhesus: Sad Disco (PIAS)
Oshen: Don Juan (V2 France)
Matmatah: Archie Kramer (La Ouache)
Christophe Mali: Je vous emmène (SonyBMG
France)
Phoenix: It`S Never Been Like That (Source/Virgin/EMI)
Sandrine Kiberlain: Manquait plus qu`ça....(Virgin/EMI)
Elli Medeiros: For You (V2 Frankreich)
Bikini Machine: Joue Dutronc (Lég’ère
Recordings/Our Distribution)
4. Verlosung
Der Zuspruch bei dieser Verlosung war enorm. Kein Wunder, offensichtlich
gefällt das sehr schöne Album von Charlotte Gainsbourg, "5:55"
zur Zei jedem
und ist die Tochter von Serge Gainbsourg und Jane Birkin im Moment
everybody`s darling, was ihr zu gönnen ist.
Gewonnen haben die beiden Gainsbourg-CDs:
Sarah Jaquiery und Arlette Ndakoze
5. Franzosen-Acts live auf Tour
Einen schönen Überblick über die Konzerte französischer
und frankophoner
Acts bietet die Seite des Berliner Exportbüros:
www.french-music.org/concerts
Rhesus
Recht gutes, englisch singendes Trio aus Grenoble, die in Frankreich bereits
hochgehandelt werden. Schönes Debütalbum "Sad Disco"
und nette Liveband.
Mehr auf www.rhesus-web.com
04.10. Oldenburg, Amadeus
05.10. Hamburg, Astrastube
06.10. Cottbus,Gladhouse
07.10. Berlin, Kalkscheune
Le Maximum Kouette
Die siebenköpfige Formation (4 Mädels und 3 jungs) kannte ich
bisher nur vom
Mano-Negra-Covervallum "illegal", wo sie deren "Out Of
Time Man" sehr schön
bearbeitet haben. "Et alors" ist wohl schon das dritte Album
der einstigen
reinen Mädels-Band, die schon Mitte der 90 Jahre in den Pariser Bars,
neben
damals ebenfalls noch unbekannten Acts wie Louise Attaque und La Grande
Sophie positiv aufgefallen sind. Was wohl vor allem an den Livequalitäten
der Band liegt, die sich nach einiger Zeit ein paar Jungs in die Gruppe
geholt hat. Ihr Album "Et alors" rockt jedenfalls richtig schön
und einige
der Songs sind geradezu fantastisch. Ob nun mein Liebling "Karen"
mit seinen
satten Bläsern, das hardrockige "Et alors", das spanisch
angehauchte "La
nonchalance" oder "Amercian Way Of Life", von dem ich immer
noch glaube,
dass es eine Coverversion ist (Cardigans?), ich jedoch keinen Hinweis
darauf
finden konnte. Trotz einiger schwächerer Titel eine feine Platte.
Diese Band
möchte man gerne mal live sehen, was man im Oktober in Deutschland
tun kann.
Mehr auf www.maximumkouette.com
04.10. Kassel, Schlachthof
05.10. Berlin, Kato (+Lareplik)
06.10. Flensburg, Kühlhaus
07.10. Hagen,Kuz Pelmke (+Lareplik)
09.10. Reutlingen, Café Nepomuk
10.10. Marburg, Trauma im G-Werk
11.10. Dresden, Chemiefabrik
12.10. Bielefeld, Forum
13.10 Saarbrücken, Garage
Lareplik
Chansonpunk mi Piratenatittüde und starken Ska-Reggae-Einflüssen.
Die
französische Antwort auf die Pogues. Infos unter www.lareplik.com
05.10. Berlin, Kato
06.10. Lübeck, Treibsand
07.10 Hagen, KUZ Pelmke
20.10. Leipzig, Absturz (tbc)
21.10. Kiel, Alte Meierei
Sergent Garcia
Salsa, Latin und Raggamuffin – der Sergent ist live immer klasse.
Jüngst ist
mit "Mascara" sein neues Studioablum erschienen: siehe auch
CD-Tipps.
05.10. München, Muffathalle
06.10. Stuttgart, Zapata
11.10. Hamburg,Fabrik
12.10. Nürnberg, Hirsch
Francophonic-Festival
23.10.-25.11. in Berlin/Köln/München
Zum dritten Mal findet dieses Jahr das Festivat statt. Begonnen in Berlin,
sind inzwischen auch München und Köln Festivalstädte. Mehr
Infos unter
www.francophonic-festival.de
Mit dabei sind unter anderem:
Louise Attaque, 23.10. Berlin (ColumbiaClub), 24.10. (Köln, Kantine)
Emilie Simon, 30.10. Bremen (Schwankhalle), 31.10. Berlin (Roter Salon),
1.11. Köln (Stadtgarten), 3.11. München (Monofaktur)
noJazz, 9.11. Berlin (Quasimodo), 10.11.München (Feierwerk),
Sebastien Tellier, 15.11. Köln (Stadtgarten), 16.11. Berlin (Roter
Salon), 17.11. München (Monofaktur)
Rachid Taha, 17.11. Berlin (Kesselhaus)
Marie Modiana, Mansfield TYA, 22.11. Köln (Stadtgarten), 23.11. München
(Monofaktur), 24.11. Berlin (Roter Salon)
Corinne Douarre
Die Französin lebt in Berlin und schreibt und singt sehr schöne,
eher
traditionelle Chansons. Corinna tritt live mit 2 Musikern (Gitarre+Oud
und
Keyboards) auf. Mehr Infos auf www.douarre.de
14.10. Berlin, Café Theater Schalotte („Festival Herbstblätter“,
mit u.a. Katharina "Rainbirds" Franck, Ulla Meinecke)
29.10. Berlin, Ballhaus Mitte, Chansonfest
30.10. Berlin, Ballhaus Mitte (mit Ana M, Doppelkonzert)
17.11. Saarbrücken. Bel Etage
Marie-Jo Thério
Chansons, das Debütalbum erscheint am 10.11. bei Naive Deutschland
14.10. Dresden, Jazztonne
15.10. Berlin, Maschinenhaus
16.10. Bremen, Radio Bremen Sendesaal
18.10. Düsseldorf, Zakk
19.10. Saarbrücken, Bel Etage
22.10. München, Bayr. Hof Nachtclub
Cesaria Evora
Die Stimme der Kapverden. Grossartig. Mehr Infos auf www.tropical-music.com
22.10. Hamburg, Laeiszhalle
23.10. Berlin, Tempodrom
24.10. München, Philharmonie
18.11. Dortmund, Konzrthaus
Louise Attaque
Frankreichs beliebteste Rockband mit zwei exklusiven Konzerten in Deutschland.
23.10. Berlin-Columbia Club
24.10. Köln-Kantine
AnA M
Songs zwischen Indie-Pop, Chanson, Rock und dezenter Electronic von AnA
M
aus Lyon mit ihrer Band. Der für den 28.10. vorgesehene Auftritt
bei der
TDF-Party im Roten Salon muss leider ausfallen. Infos zur Künstlerin
auf
www.ana-m.com
27.10. Berlin, Ballhaus Mitte (Chansonfest)
30.10. Berlin, Ballhaus Mitte (+ Corinne Douarre), Doppelkonzert
Phoenix
Klasse Liveband: die englisch singenden Franzosen mit sehr gutem neuen
Album
und alten Hits.
01.11. Hamburg, Docks
02.11. Berlin, Kulturbrauerei
03.11. Bochum, Zeche
04.11. Köln, Live Music Hall
06.11. Frankfurt, Cocoon Club
07.11. Leipzig, Werk 2
08.11. München, Backstage
09.11. Mannheim, Alte Feuerwache
Mini Moustache
Wunderbarer Disco-Party-Rock dieser Mannheimer Fake-Franzosen. Mehr Infos
auf www.minimoustache.de
und www.myspace.com/minimoustache
02.11.2006 Augsburg, Schwarzes Schaf
03.11.2006 Bayreuth, Glashaus
04.11.2006 Berlin, venue tbc
06.11.2006 köln , venue tbc
07.11.2006 Hamburg, Hoersaal
08.11.2006 Bremen, Lila Eule
09.11.2006 Hannover, venue tbc
10.11.2006 Ulm, Club Action
12.11.2006 Emmendingen, Schlosskeller
13.11.2006 Frankfurt, venue tbc
14.11.2006 Stuttgart, Rocker33
16.11.2006 Konstanz, Chez Fuchs
17.11.2006 Mainz, venue tbc
18.11.2006 Rastatt, Schnick Schnack
01.12.2006 Mannheim, Jungbuscharena
Souad Massi
Wunderschöne Lieder zwischen Chanson, arabischen Klängen und
Folk. Die
Algerierin ist eine Mittlerin zwischen den Welten.
07.11. München, Ampere
09.11. Frankfurt, Brotfabrik
10.11. Leverkusen, Jazztage
12.11. Berlin, Kesselhaus
Nouvelle Vague
Nach tollen Clubshows im Juni und einigen Festivalauftritten kommen Nouvelle
Vague noch einmal nach Deutschland.
Nach ihrem genialen Debüt von 2004 folgte jünstt mit "Bande
à part" Volume
2. Olivier Libaux (der ansonsten auch mal bei Helena in der Band spielt
und
vor drei Jahren das grandiose Soloalbum "L´héroine du
bain" veröffentlicht
hat) und Marc Collin (u.a. Produzent von Avril) haben hier wieder einige
New-Wave-Hits ausgegraben und ins luftige Bosse-Gewand gesteckt oder
anderweitig verändert.. Wobei man den dunklen Stücken auch ganz
andere
Seiten abgewinnt. Besonders gelungen ist hier die Adaption vom Grufti-Hit
"Bela Lugois Is Dead" der Bauhaus. Dass man auch noch Grauzones
"Eisbär"
gecovert hat, ist mehr als ein Zugeständnis an die deutsch(sprachigen)
Fans.
Live kommen die Beiden diesesmal mit kompletter Band und drei Sängerinnen,
wobei Melanie Pain, Melanie Celeste und Phoebe Killdeer die Abwesenheit
von
Camille (die noch beim ersten Album und der ersten Tour überrepräsent
war)
mehr als ausgleichen. Mehr auf www.nouvellesvagues.com
07.11. Erlangen, E-Werk
08.11. Mannheim, Alte Feuerwache (Enjoy Jazz)
09.11. Dresden, Röschenhof
10.11. Hannover, Capitol (tbc)
11.11. Frankfurt, Mousonturm
12.11. Düsseldorf, Zakk
Amadou & Mariam
Das blinde Sängerpaar aus Mali ist live etwas ganz besonders, wie
gerade
erst beim Paleo-Festival in Nyon gesehen. Ihre Zusammmenarbeit mit Herbert
Grönemeyer beim WM-Song dürfte die Beiden auch beim breiten,
von Weltmusik
ansonsten unbeleckten Publikum bekannt gemacht haben.
10.11. Leverkusen, Jazztage
11.11. Hamburg,Fabrik
12.11. Berlin, Colosseum
13.11. München, Muffathalle
Dahlia
14.11. Mainz, Caveau
15.11. Saarbrücken, Garage
16.11. München, Monofaktur
17.11. Schorndorf, Manufaktur
19.11. Bremen,Sendesaal Radio Bremen
20.11. Berlin,Kulturbrauerei
23.11. Magdeburg, Feuerwache
24.11. Rostock, Mau
Dub Incorporation
Toller Act aus St.Etienne, Heimat des coolsten französischen Fussballclubs
AS St. Etienne und der Mickey 3d. Dub Incorporation mischen HipHop mit
Dub,
Ragga mit Weltmusikeinflüssen.
18.11. München, Ampere
Les Fils de teuphu
Chanson, Swing, Punk, Rock, Ska – eine ziemlich durchgeknallte Truppe.Infos
unter www.lesfilsdeteuphu.com
21.11. Marburg, Café Trauma
22.11. Halle, Objekt 5
23.11. Freiburg, Waldsee
24.11. Hagen, KUZ Pelmke
25.11. Kiel, alte Meierei
Louis Bertignac
Einst war er einer der beiden Songwriter der franzöischen Rock.-
und
New-Wave-Band Téléphone, zuletzt machte er als Songschreiber
für das
brillante erste Carla-Bruni-Album auf sich aufmerksam. Doch auch die eigenen
Songs sind nicht von schlechten Eltern, wie er auf dem jüngsten Soloalbum
"Longtemps" beweist. Ob nun der kleine Hit "Je joue"
oder "Les Froleuses",
bei dem er im Duett mit Carla Bruni zu hören ist.
01.12. Saarbrücken, Garage
12.12. München, Monofaktur
weitere Daten folgen
6. Playlist (nicht nur französisches)
Xavier Cafeine: dito (Indica, 2006)......die
kanadischen Franz Ferdinand?
Diese feine CD hat mir der Dobacaracol-Manager Franz Schuller bei der
Popkomm zugesteckt und sie rotiert jetzt permanent im Player. Frischer
Indierock mit französischen Texten.
Chris Isaak: Best Of... einer meiner Liebling
ever, mit toller Zusammenstellung...Roy Orbison lebt!
Regina Spektor: Begin To Hope.....tolle Popsongs.
"Fidelity" ist grandios!
Die Aeronauten: hier: Die Aeronauten....eine
meiner Lieblingsband. Aus der
Schweiz und zu Unrecht nicht ganz ganz gross. Nach längerer Pause
endlich
wieder ein neues Album mit potentiellen Hits wie "Hey, Ozonloch",
"Punks
nicht tot" oder "Junge Herzen gehen frei".....von den Aeronauten
stammt auch
das wunderbare Cover von France Galls "Poupée....." auf
LeTour 1.
Yo La Tengo: I Am Not Afraid Of You And I
Will Beat Your Ass....eines der
besten Alben in der 22jährigen Bandgeschichte des genialen Trios
aus Hoboken
im US-Bundesstaat New Jersey
Charlotte Gainsbourg: 5:55.....zarte, englischsprachige
Popsongs von Serge
und Janes Tochter. Die Platte, auf die sich zur Zeit fast ALLE einigen
können.
Sophie Auster: dito...siehe CD-Tipps
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Kontakt:
Thomas Bohnet
Postfach 14 06 46
80456 München
Meine homepage: www.le-tour.net
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