Le Tour de France newsletter, Nr. 10, 1. November 2005
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http://www.le-tour.net

Bonjour und Guten Tag!

anbei unser monatlicher Newsletter für Euch Frankophile dort draussen, wo immer Ihr Euch auch grade aufhaltet.

Wie jeden Monat gibt es hier die Daten meiner "Franzosen-Disco", CD-Tipps, Konzertdaten französischer und
frankophoner Acts und mehr. Wie immer unvollständig und rein subjektiv, versteht sich.

Wenn Ihr diesen monatlichen Newsletter nicht mehr bekommen möchtet, dann bitte einfach eine Rückmail: unsubscribe@le-tour.net.

Wir sehen uns, alles Gute und à bientôt


Thomas Bohnet

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Inhalt

1. Termine TOUR DE FRANCE
2. Sampler « LeTour Volume 2 »
3. Neue Franzosen-Cds
4. Franzosen-Acts live
5. Meine Playlist


1. Tour de France Termine

Hier die bereits feststehenden Daten der nächsten Monate: Die Termine findet
Ihr auch unter www.le-tour.net/termine.htm

In München gibt es die TOUR DE FRANCE bereits seit Mai 2000. Nachdem das
zuerst im legendären Club 2 über die Bühne gegangen ist, finden die Parties
nun seit drei Jahren einmal im Monat ­ immer der erste Freitag im Monat!!! ­
im Café der Muffathalle statt. Co-DJ ist dort meist DJ Leakim alias Mikael
Bourdon.
Ab Dezember 2005 werden wir innerhalb der Muffathalle vom Café in den
grösseren, neuen Muffat-Club Ampere umziehen. Eröffnungstermin ist Freitag,
der 2.Dezember!

In Berlin steigen die Parties seit September 2003 einmal im Monat im Roten
Salon in der Volksbühne (für Auswärtige: am Rosa-Luxemburg-Platz).
Andere Städte zwischen Konstanz und Hamburg, Saarbrücken und Wien stehen
unregelmässig auf dem Programm. Wer die Tour de France booken möchte,
schicke mir bitte ein mail: thomas@target-concerts.de

Sa 5. November 2005, Saarbrücken, Hellmut
Fr 25. November 2005, Berlin, Roter Salon, Etappe 27 (ausnahmsweise an
einem Freitag !
)

Fr 2. Dezember 2005, München, Muffat-Ampere, Etappe 67. Ab sofort finden
die Münchner Parties im neuen Muffat-Club Ampere statt. Das Ampere ist
wesentlich grösser als das Café und bietet auch mehr Sitz ­und
Rückzugsmöglichkeiten !!


Sa 10. Dezember 2005, Berlin, Roter Salon, Etappe 28

Die Daten 2006

Fr 6. Januar 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 68
Sa 28. Januar 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 29

Fr 3. Februar 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 69
Sa 25. Februar 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 30

Fr 3. März 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 70
Sa 18. März 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 31

2. LeTour Volume 2

http://www.localrecords.de/
Seit Anfang 2005 steht mein zweiter "Franzosen-Sampler" LeTour ­ The Best In
French Alternative Music (der Untertitel hätte auch heissen können: "das
Beste des Jungen Frankreichs" oder ähnlich) in den Läden. Wie schon Vol 1
ist auch dieser Sampler beim Frankfurter Label Local Records (Vertrieb:
Al!ve) erschienen.

Musikalisch ähnlich gelagert wie Volume 1 wird Euch, wenn Ihr den ersten
gemocht habt, auch die zweite CD überzeugen. Versprochen! Mit dabei: Cali,
Romeo, Kana (Plantation), Tarmac, Mickey 3d, Paris Combo, Sanseverino.
Phonoboy, Florent Marchet, Nada Surf und vielen andere.
Den Sampler gibt es natürlich auch bei den Parties.

Gegenwärtig arbeiten Labelboss Christian Arndt und ich an Volume 3 des
Samplers. Wenn alles klappt, wird dieser im April 2006 erscheinen!
In folgenden Städten gibt es die CDs auch in den von mir empfohlenen Läden
zu erstehen ­ support your local record dealer!!

MÜNCHEN ­ Resonanz (Auenstrasse) und Optimal (Kolosseumstrasse)
BERLIN ­ Scratch (Zossener Strasse)
KONSTANZ ­ Studio 1 (Am Schnetztor)

3. Neue Platten aus der französischen/francophonen Szene

Dionysos: Monsters In Love (Trema/Universal/nur Import)
Seit ich diese Band vor etwas mehr als fünf Jahren bei ihrem Auftritt auf
der Kölner Popkomm erstmals live gesehen habe (Lado-Scheff Carol von
Rautenkranz, der mich damals auf die auch noch in Frankreich völlig
unbekannnte Band aufmerksam gemacht hatte, bin ich heute noch dankbar
dafür!), bin ich Dionysos hoffnungslos verfallen. Was für eine grossartige
Liveband! Und die Gruppe um Sänger Mathias Malzieu und Keyboarderin
Elisabeth Ferrer wird live immer noch besser. Zuletzt hatte ich sie vor
zwei Jahren in Bourges, als sie ­ inzwischen in Frankreich endlich zurecht
eine grosse Nummer ­ 5500 Leute in einem Zelt in einen Begeisterungsrausch
spielten. Mit ihrem letzten Werk "Western sous le neige" und dem Hit "Song
For Jedi" gelang Dionysos in Frankreich der grosse Durchbruch und man wurde
vom bekannten Indie-Act zur neben Mickey 3d grössten und (besten) Rockband.
Nun, drei Jahre später, liegt endlich eine neue Platte vor. Ein Album, das
wie schon der Vorgänger, vom hemmungslosen Ekklektizismus dieser Band lebt.
Brachialer Punk trifft auf Chanson, verhuschter Indie-Pop auf krachenden
Garagensound, hübsche Spieluhrmelodien prallen auf fette Rhythmen, eine
delirierende Geige und eine Ukulele auf Punkgitarren, frankophoner Rock auf
internationalen Sound. Obwohl Dionysos ihre Liveklasse nie ganz
hundertprozentig ins Studio übertragen konnten: wieder mal eine Klasse
Platte. Der 1993 im an der Rhône gelegenen, südfranzösischen Valence auf der
Schule gegründeten Band gehen die Ideen offensichtlich nicht aus, Und Sänger
Mathias wirkt auch mit 30 wie ein grosser Junge. Mit dem fett rockenden
"Giant Jack", das träge "Old Child", auf dem übrigens das US-amerikanische
Duo The Kills als Gastsänger mitwirkt oder dem knuffigen "La métamorphose de
Misgter Chat" sind auch einige Hits dabei. Doch gibt es auf dem Album, dem
man, wie dem Vorgänger auch Zeit lassen sollte, wieder einiges zu entdecken.
Nachdem ich bereits zweimal versucht hatte, mit Dionysos eine Tour in
Deutschland zu veranstalten, will ich nicht aufgeben. Im Moment sucht man
ein deutsches Label für die neue Platte....Leider hatte sich die einzige in
Deutschland veröffentlichte Platte der Band, das grossartige "Haiku" (damals
beim Tocotronic- und Sterne-Label Lado erschienen) überhaupt nicht verkauft,
so dass sich die deutschen Plattenfirmen bisher mit Dionysos schwer
tun. Mehr Infos unter www.dionyweb.com

Katerine: Robots après tout (nur Universal Import)
Den Franzosen Philippe Katerine hätte man hierzulande schon 1996 entdecken
können. Damals trat er solo mit seiner Gitarre bei der Popkomm in Köln auf
und sein drittes Album "Mes mauvaises fréquentations" (Meine schlechten
Angewohnten) wurde sogar hierzulande regulär veröffentlicht. Für einen
französischen Act damals höchst ungewöhnlich.
Das sehr hübsche Werk mit seinen lustigen easy-listening-Popsongs hat es
leider nicht geschafft, beim deutschen Publikum anzukommen und auch eine
anschliessende Tournee mit Band ­ und sehr schönen Livehows ­ war
alles andere als gut besucht. Doch auch in seiner Heimat fristeste
Katerine damals ein Schattendasein. Dabei gehört er wie Dominique A und auch
Yann Tiersen mit zu den wichtigsten Vertretern des jüngeren französischens
Pops, der manchmal, sehr unscharf, "Nouvelle Chanson Française" genannt
wird.
Katerine ist eine schillernde Figur der Szene, der, 1968 in Vendée geboren,
vielseitige Talente hat: Schauspieler, Filmemacher, bildendender Künstler,
Sportler, Komponist, Musiker und Sänger. Ehe er Ende der 80er Jahre mit
Musik angefangen hat, arbeitete er als bildender Künstler und zog mit einem
Lastwagen, Filmprojektor und Filmen durch die französische Provinz, wo er
Filme vorführte. 1992 debütiert er mit dem ersten Album "Les mariages
chinois et la relecture" (Rosebud) und sehr minimalistischen Songs. Später
schrieb er auch für andere Musiker, darunter die Godard-Muse Anna Karinina,
Françoiz Breut und seine heutige Partnerin Helena (Noguerra) Lieder. In
Frankreich bekannter wurde Katerina 1999 mit der Single "Je vous emmerde"
(die nettere Übersetzung lautet "Zur Höle mit Dir"). In den letzten Jahren
hat er viel für und mit Film gearbeitet. 2004 brachte auf Einladung der
Zeitschrift "Les Inrockuptibles" die lustige, inoffizielle EM-Hymne der
französischen Fussballnationalmannschaft heraus. Das feine Werk "Euro 04",
das er zusammen mit Helena gesungen hat, verhinderte das schmähliche, zu
frühe Ausscheiden der Nationalmannschaft leider auch nicht.
Im Oktober ist nun mit "Robots après tout" auch das sechste Album von
Katerine erschienen. Nach erstem Hören muss ich sagen: vielleicht sein
Bestes bislang, was sich mit jedem Hören bestätigt. Mehr und mehr geht er
weg vom Image des netten Popschreibers, der sein Heil im reinen Wohklang
sucht. Das Album verströmt Witz und Esprit und hat mit den ironischen Tracks
"Louxor J`adore" und "100% VIP" zwei richtige, funky Hits drauf. Unter
Mithilfe befreundeter MusikerInnen von Helena (singt auf dem tollen
"Numeros"), dem Kanadier Gonzales, den Kollegen Pierre Bondu und Olivier
Libaux (einer der beiden Macher von Nouvelle Vague) ist hier eine
abwechslungsreiche Platte voller inspirierter Popsongs, mit Funk, Rock und
Chanson-Einflüssen gelungen. Düsterer als seine üblichen Arbeiten, manchmal,
wie bei allen Katerine-Alben etwas schratig und merkwürdig daherkommmend,
allerdings weit weniger verquast als das jüngste Werk von Bertrand Burgalat
zum Beispiel. Vielleicht findet sich ja auch einheimische Plattenfirma, die
dieses funkelnde Prachtwerk auf die deutschen Hörer loslässt? Mehr zu
Katerine unter www.katerine.net

Cadet: Popscriptum (Les Artistes Anonymes/Faro: www.thierrycadet.com )
Der 25jährige Wahl-Münchner Thierry Cadet ist ein echtes Unikum. Ganz ohne
Deutschkenntnisse aus Frankreich nach München gekommen, hat sich der
Schauspielschüler dort recht schnell gut eingelebt, als Koch gearbeitet und
nebenbei an seinen Songs/Chansons weitergearbeitet. Nachdem seine gut
gemachte Coverversion des Sixites-Hits "Adelaide" (1965, Jacques
Débronckart) schon seit einigen Jahren durch die Szene schwirrt und Thierry
mit einigen Mitstreitern auch mehrfach live aufgetreten ist, hat er nun
unter dem Namen Cadet ein Album eingespielt. Darauf zehn sehr hübsche
Chansons, die mal nur mit Gitarre instrumentiert sind, mal auch Piano und
Drums dabeihaben oder auch Streicher und ein wenig Electronica auftragen.
Lieder, die Cadet mit sanfter Stimme vorträgt. Sowohl das bereits erwähnte
"Adelaide" als auch der feine Gitarrensong "Un quotidien pour deux" oder das
als Single ausgekoppelte "La tête haute" sind kleine Hits. Luftig-locker
kommt "Un jour au paradis" daher, ein Chanson über die perfekte Liebe, die
nur im Himmel zu haben ist, den erwachenden Eifer nach der Melancholie
beschreibt "La tête haute". Am Ende covert er dann auch noch einen Track
von Jean-Jacques Goldmann. Sehr schöne Platte. Mehr Infos unter
www.thierrycadet.com. Dort kann man auch die Platte beziehen,
die im normalen Handel leider nicht erhätlich ist.

Judith Juillerat: Soliloquy (shitkatapult/kompakt/Al!ve, VÖ: 11.11.2005)
Eingeweihten könnte die französische Musikerin Judith Juillerat vielleicht
von ihrer Arbeit für Björk bekannt sein. Ihr Remix "A(r)mour" ­ eine
Bearbeitung des Björkschen "Army Of Me" ­ gewann vor einem Jahr jedenfalls
den Remix-Contest gegen 600 KonkurrentInnen. "Soliloquy" ist nun das
Debütalbum einer interessanten jungen Musikerin, die elektronische Musik
ohne Compute erzeugt. Inspiriert nicht zuletzt von deutschen Acts wie Can,
Amon Düül und den Einstürzenden Neubauten, erschafft die in Besançon lebende
Komponistin und Musikerin mit ihrer umfangreichen Sammlung an alten und
neuen Analog- und Digitalsamplern, Beatboxes, Effektgeräten sowie Gitarren
und Klavier spannende, inspirierte Electronic-Sounds, die auch mir, der ich
zusehends gelangweilt von all den Electronic-Fricklern, der Electro-Szene
vor einigen Jahren den Rücken gekehrt habe, wunderbar ins Ohr gehen. Warme
Sounds, ohne dass das gleich in Ambient und anderen Esoterik-Scheiss
abdriftet, bei aller Zugänglichkeit aber auch in gewisser Weise
experimentell. Erstaunlich: die Mutter zweier Kinder bastelt schon seit 10
Jahren an ihren Sounds daheim herum und traut sich erst jetzt an die
Öffentlichkeit. Besser spät als nie. Im Presseinfo wird die Mittdreissigerin
übrigens mit der fantastischen Österreicherin Gustav verglichen: da ist was
dran.

Auch u.a. jüngst erschienen und hier schon vorgestellt:

Various Artists: French Cuts 3 (Panatomic/Indigo)
La Position Du Tireur Couchè: Acapulco (Naive, Import)
Georges Moustaki: Vagabond (Virgin/EMI)
Various Artists: Le Pop 3 (Le Pop Musik/Groove Attack)
Françoiz Breut: Une saison volée (Le Pop Musik/Groove Attack)
Mathieu Boogaerts: Michel (Le Pop Musik/Groove Attack)
Bertrand Burgalat: Portrait Robot (Tricatel/Hit Thing Records/Indigo)
rinoçérose: Schizophonic (V2)
Camille: Le fil (Labels/EMI)
Keren Ann: Nolita (Capitol/EMI)
High Tone: Wave Digger (Jarring Effects/PIAS)
VA: Ich möchte ein Eicher sein (Poor Records/Al!ve)
Karin Clerq: Aprés l`amour (PIAS)
Mickey 3d: Matador (EMI, Import)
Pascal From Bollywood: dito (Naive, Nuzz.com)
Various Artists: So Young But So Cold ­Underground French Music 1977-1983 (Tigersushi/Import)
Orwell: Archipel (Apricot Records)
Samir Essahbi & Rai-X: Ne plus te croire (Sound Service Schweiz/Import)

4. Franzosen-Acts live auf Tour

Einen schönen Überblick über die Konzerte französischer und frankophoner
Acts bietet die Seite des Berliner Exportbüros: www.french-music.org/concerts

Mini Moustache
Die Begeisterung für französischen Pop trägt hierzulande Früchte: Mini
Moustache sind eine recht amüsante neue Rock-Pop-Band aus Deutschlands
Südwesten, genauer aus Mannheim. Infos unter www.minimoustache.de .
Und wer die Band auf ihrer Tour im Oktober gesehen hat, der wird mir
beipflichten: das hat Klasse und macht Spass. Sympathischer, musikalisch gut
gemachter französischer Disco-Rock - La Boum rockt. Was die feinen Phonoboy
in Sachen Rock und Beat draufhaben, machen diese Fake-Franzosen mit Disco.
Wobei auch die Bühnenpräsenz und Entertainerqualitäten der Gruppe nichts zu
wünschen übrig lassen. So gesehen jüngst im Stutttgarter Schocken, als die
Band vor meiner Tour de France den vollgepackten Laden begeistert hat. Im
Frühjahr wird es wieder auf Tour gehen. Wer die Band buchen möchte, wende
sich bitte ans Management der Gruppe, den umtriebigen schwäbischen Italiener
Dino Borsellino

TTC
04.11. Saarbrücken-E-Werk
05.11. Leipzig-Superkeronik


Pink Martini
05.11. München-Muffathalle
06.11. Karlsruhe-Tollhaus
09.11. Düsseldorf-Savoytheater

Khaled
Der algerische König des Rai mit einem exklusiven Auftritt in Leverkusen.
09.11. Leverkusen-Jazztage

Phonoboy
Münchens French-Pop-Party-Powerkapelle auf Tour. Immer noch aktuell: ihr
schönes Album "Trés chi, trashig". Viel Beat, Rock, aber auch etwas Electro
was die Damen und Herren um Scheffsänger Christian Höck live anrichten.
Absolut partytauglich. Alle Infos unter www.phonoboy.de
11.11. Chemnitz-Atomino (French Cuts-Release-Party, mit 60sDJ Martin Hemmel)
12.11. Berlin-Roter Salon (French Cuts-Release-Party, mit 60sDJ Martin Hemmel)
17.11. Bamburg-Morph Club
19.11. Freiburg-Swamp
22.11. Kiel-Schaubude
23.11. Hamburg-Schilleroper
24.11. Dortmund-Bakuda
25.11. Bonn-Kult 41
26.11. Ingolstadt ­ Pat
30.11. Nürnberg-Rakete

Saian Supa Crew
Neben den aus Marseille kommenden IAM ist die Pariser Crew das Beste aus
Frankreichs HipHop-Szene
18.11. Berlin-Palais

The Film
Sixites-Rock. Ganz okay
19.11. Freiburg-Watermelon Festival

Richard Bohringer
Der wunderbare Schauspieler mit einem musikalischen Programm.
21.11. Leipzig-Schaubühne
22.11. Freiburg-Jazzhaus
23.11. Stuttgart-Theaterhaus

rinoçérose
French-House von einer Rockband live gespielt,
26.11. Berlin-Club 103
27.11. Ludwigshafen-Das Haus

Yann Tiersen
Mit dem Erfolg des Soundtracks zur "Fabelhaften Welt der Amélie" begann vor
vier Jahren die neuerliche Begeisterung deutscher Musikfans für
französischen Pop wieder zu erwachen. Tiersen, einer der wichtigsten
Vertreter des modernen französischen Pops, führte allerdings auch in
Frankreich vor seinem Soundtrack-Erfolg ein Schattendasein. Musikalisch
irgendwo zwischen französischem Chanson, minimalistischen Pop, moderner
Klassik und Soundtrackmusik, wie sie auch die Kollegen Michael Nyman (der
Hauskomponist des brittischen Filmemachers Peter Greenaway) oder der leider
viel zu wenig bekannte Wim Mertens schon vor ihm gemacht haben, liegen
Tiersens Kompositionen. "Les Retrouvailes" heisst sein jüngstes Album, das
wir hier auch schon vorgestellt hatten. Live ist das unbedingt auch zu
empfehlen.Wboei es Monsieur Tiersen zur Zeit beliebt, zu rocken.Wie jüngst
beim wunderbaren Konzert in der Münchner Muffathalle zu erleben. Mit zwei
Gitarren, Bass,Keybaofrds und Drums wurde dort vor allem im zwieten Teil des
gut zweistündigen Konzertes ordentlich gerockt. Nach den Konzerten im
Oktober kommt Yann Tiersen nun noch einmal für zwei Shows nach Deutschland.
Mehr Infos zur Tour auf www.francophonic.com
14.12. Potsdam-Nikolaisaal
20.01. Stuttgart-Theaterhaus

Watcha Clan
Sehr tanzbares Multi-Kulti-Reggae-World-Gemisch
25.11. Saarbrücken-Hellmut Club
25.11. Rudolstadt-Saalgarten Club
27.11. Essen-Katakomben Theater
29.11. Leipzig-Nato
30.11. Köln-Gebäude 9
01.12. Hamburg-Hafenklang
02.12. Kiel-Alte Meierei Club
03.12. Lübeck-Treibsand Club
04.12. Berlin-Kato

Mei Tei Sho
Gerade war man noch mit den Kollegen aus Lyon, Peuple d`l herbe und Hightone
unterwegs, nun machen Mei Tei Sho alleine was los. Heftige Mixtur aus
Afro-Jazz und Rock mit Reggae.
03.12. Heidelberg-Halle 2
04.12. Stuttgart-Laboratorium
05.12. Bonn-Klangstation
07.12. Bremen-Schlachthof
08.12. Rostock-Mau Club
09.12. Lübeck-Treibsandclub
10.12. Leipzig-Moritzbastei

NoJazz
Ziemlich gute Mixtur aus Jazz, Dub, Funk, Electronic Rock, etwas Rap und
vielem anderen. So zu hören auf "Have Fun", dem neuen Werk der Pariser Band.
Mehr Infos unter www.transatlantico.com
8.12. Bremen-Schlachthauf
9.12. Friedrichshafen-Bahnhof Fischbach
10.12. A-Innsbruck-Treibhaus
12.12. Hannover-Jazzclub
13.12. Berlin-Tränenpalast
15.12. Darmstadt-Centralstation
16.12. CH-Zürich-Moods
17.12. CH-Rubigen-Mühle Hunziken
18.12. Trier-Forum
19.12. Köln-Underground

Camille
Nach zwei tollen eigenen Platten und ihrer Hauptrolle beim Wave-Projekt
Nouvelle Vague wird Camille vor allem auch live geschätzt.
18.12. Köln-Stadtgarten

5. Meine Playlist: Nicht nur französisches

Element Of Crime: Der Mittelpunkt der Welt........Sven Regener schreibt mit
die besten deutsche Texte. Poetisch und humorvoll. Musikalisch nach wie vor
sehr sehr hübscher schläfriger romantischer Rock. Wenn ich französischen
Freunden gute deutschsprachige Musik empfehle, dann diese Berliner Band, der
auch im 20sten Jahr ihres Bestehens, die Ideen nicht ausgehen. Sven Rgener
kennt man inzwischen auch als Buchautor ("Herr Lehmann", "Neue Vahr Süd"):

Funny van Dannen: Authentic Trip........Deutschlands bester, lustigster und
produktivster Songschreiber. Das neue Album des Berliners wurde bei zwei
Auftritten in Münchens Registratur im September 2005 mitgeschnitten.

Dionysos: Monsters In Love....neben Mickey 3d Frankreichs beste Indierocker.

Katerine: Robots après tout.....funky und rockig ist Katerines neue

The Duke Spirit: Cuts across the land.....Briten,die eher nach
amerikanischem Undergroundrock klingen mit toller Sängerin: sonic youth
meets frühe Patti Smith

Art Brut: Bang Bang Rock and Rolll....vergesst Block Party, Franz Ferdinand
& Co. Art Brut sind das zur Zeit Beste von der Insel! Auch live sehr
charmant und überzeugend Platte des Jahres 2005!.

Franz Ferdinand: You could have it so much better...das schwierige zweite
Album der Chartsstürmer ist ganz gut geworden....Art Brut sind trotzdem
besser!

The Fall: Fall Heads Roll.......Kotzbrocken Mark E. Smith sieht zwar noch
zehn Jahre älter aus als er tatsächlch ist, macht aber immer noch tolle
Songs.

Muchachito Bomb Infierno: Vamos que nos vamos....schon ein paar Monate
draussen, habe ich dieses Kleinod erst jetzt entdeckt. DIE Mestizo-Band aus
Barcelona zur Zeit. Latin meets Rockabilly, Garagenrock und Salsa.
Fantastisches Gemisch. Live noch besser

The Decemberists: Picaresque.....wie Arcade Fire stiefeln auch die
Decemberists durch Folk, Rock und anderes...sehr eigen, sehr schön...

Arab Strap: The Last Romance....wie immer durchgeknallt, eher rockiger als
das letzte Werk, Schottlands beste Indierocker

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Kontakt:
Thomas Bohnet
Postfach 14 06 46
80456 München
Meine homepage: www.le-tour.net