Le Tour de France newsletter, Nr. 1, 31.Januar 2005
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http://www.le-tour.net

CDs: http://www.localrecords.de

Bonjour und Guten Tag!

anbei unser monatlicher Newsletter für Euch Frankophile dort draussen, wo
immer Ihr Euch auch grade aufhaltet.
Wenn Ihr diesen monatlichen Newsletter nicht mehr bekommen möchtet, dann
bitte einfach ein kurzes Rückmail: unsubscribe.
Und die Aufforderung an MusikerInnen, Plattenfirmenmenschen,
KonzertveranstalterInnen: wenn Ihr News, Tourdaten, etc habt, immer her
damit.

Wir sehen uns, alles Gute


Thomas Bohnet

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Inhalt

1. RELEASE-PARTIES Sampler « LeTour Volume 2 »
2. Weitere Partydaten : TOUR DE FRANCE
3. Neue Franzosen-Cds
4. Franzosen-Acts live
5. Sonstiges
6. Meine Playlist

1. Release-Parties "LeTour Volume 2"

http://www.localrecords.de
Ab 28. Februar 2005 wird mein, in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Label
Local Records (Vertrieb: Al!ve), entstandener zweiter "Franzosen-Sampler"
LeTour ­ The Best In French Altenative Music (der Untertitel hätte auch
heissen können: das Beste des Jungen Frankreichs oder ähnlich) endlich auch
in den Läden stehen.
Musikalisch ähnlich gelagert wie Volume 1 wird Euch, wenn Ihr den ersten
gemocht habt, auch die zweite CD überzeugen. Versprochen!
Mit dabei: Cali, Romeo, Kana (Plantation), Tarmac, Mickey 3d, Paris Combo, Sanseverino.
Phonoboy, Florent Marchet, Nada Surf und vielen andere.
Den Sampler gibt es natürlich auch bei den Parties.
Aus Anlass der Veröffentlichung machen wir im Februar und März einige
Release-Parties (Plattentaufen):


Fr. 04.Februar 2005, München, Muffathalle, 21 Uhr (www.muffathalle.de)
Sa. 05.Februar 2005, Frankfurt, Café im Kunstverein, 22 Uhr (www.localrecords.de)
Sa. 12. Februar 2005, Berlin, Roter Salon, 24 Uhr (www.rotersalon.de)
Sa. 19. Februar 2005, A-St.Johann, Alte Gerberei, 20 Uhr (www.muku.at)
Fr. 25. Februar 2005, CH-Baden, Kleiderfabrik, 21 Uhr (www.baradore.ch)
Sa. 26. Februar 2005, CH-Zürich, El Lokal, 21 Uhr (www.ellokal.ch)
Sa. 19. März 2005, Köln, Gloria Theater, 22 Uhr (www.gloria-theater.com)


2. Weitere Tour de France Termine

Hier die bereits feststehenden Daten der nächsten Monate: Die Termine findet
Ihr auch unter www.le-tour.net


In München gibt es die TOUR DE FRANCE bereits seit Mai 2000. Nachdem das
zuerst im legendären Club 2 über die Bühne ging, finden die Parties nun seit
zwei Jahren einmal im Monat ­ immer der erste Freitag im Monat!!! ­ im Café
der Muffathalle statt. Manchmal haben wir auch die Halle als zweiten Floor
dazugemietet.
In Berlin steigen die Parties seit September 2003 einmal im Monat im Roten
Salon in der Volksbühne (für Auswärtige: am Rosa-Luxemburg-Platz).

Fr. 4. März 2005, München, Muffathalle, Etappe 58, 21 Uhr
Sa.12. März 2005, Berlin, Roter Salon, Etappe 19, 24 Uhr
Sa. 19. März 2005, Köln, Gloria Theater, Etappe 2, 22 Uhr

Fr. 1. April 2005, München, Muffathalle, Etappe 49, 21 Uhr
Sa. 16. April 2005, Berlin, Roter Salon, Etappe 20, mit Liveband PHONOBOY, 24 Uhr
Sa, 30. April 2005, Regensburg, Leerer Beutel/Kino Filmgalerie (Abschlussabend Filmfestival)
Sa, 5. Mail 2005, München, Muffathalle, Etappe 60. Grosse Jubiläumsparty
5 Jahre TOUR DE FRANCE, auf 2 Floors, mit Liveband PARIS COMBO aus Paris.

3. Neue Platten aus der französischen/francophonen Szene:

-- Françoise Hardy : « Tant de belle chose » (EMI 21.2.2005)
Vier Jahre nach dem letzten Album meldet sich die grosse Dame des
französischen Chanson-Pop mit einem wirklich sehr schönen neuen Werk zurück.
Hier schon mal meine Kritik, die im MUSIKEXPRESS 3/2005 erscheinen wird :
Françoise Hardy
Tant de belles choses
Virgin/EMI
Neues Album der französischen Pop-Ikone, die Legionen von jungen
französischen PopsängerInnen beeeinflusst hat und in den Sechzigern auch
hierzulande ein Star war.

Jüngst erst hörte man die Französin, die in den Sixties einer der ersten
internationalen französischen Popstars war, auf Jane Birkins wunderbarem
Duett-Album "Rendez-vous" mit dem feinen Titel "Surannée", 2003 kam das von
ihr selbst zusammengestellt Best-Of-Album "Message personnell" auch
hierzulande auf den Markt. Das letzte Studioalbum von Françoise Hardy,
"Clair obscur" liegt allerdings schon vier Jahre zurück. Auch damals hat
sich die inzwischen 61jährige Sängerin von befreundeten Grössen der Popszene
helfen lassen, ob von ihrem Ehemann Jacques Dutronc, selbst eine lebende
Legende, von Iggy Pop oder Frankreichs Pop-Liebling Etienne Daho. Auf "Tant
de belles choses" (So viele schöne Dinge) tauchen neben ihrem langjährigen
Cowriter-Partner Alain Lubrano weitere Helfer Sohnemann Thomas Dutronc an
der Gitarre etwa, der britische Songwriter Ben Christopers oder der irische
Songschmid Perry Blake (sehr empfehlenswert dessen eigenes neues Album
"Songs For Someone"), der bemerkenswerte junge Franzose Thierry Stremler
oder, unvermeidlich und immer erfreulich, Frankreichs junger Pop-Held
Benjamin Biolay, der ihr den hübschen Titel "A l'ombre de la lune" (Im
Schatten des Mondes) geschrieben hat: typisch Biolay, luftig-leicht und
dennoch melancholisch. Wie im übrigen Madame Hardy noch nie ein Ausbund
geballter Fröhlichkeit war, deshalb auch diese Songkollektion durch feine
Melancholie, mal süss-sauer, mal herbstlich bunt, aufwartet. So auch die
Texte, die bis auf die zwei englischsprachigen von Françoise Hardy stammen.
Das Tempo der meisten Songs ist eher ruhig denn schnell, musikalisch
schimmern da Chanson und Folk, ein wenig Jazz und eine Prise Pop durch, .
Mit zu den herausragenden Songs des Albums gehört das lautmalerische "Un air
de guitare", das Frankreichs New-Wave-Legende Jacno geschrieben hat. (Wer
Jacno übrigens auf deutsch hören möchte, der greife zum neuen Album der
Berliner Stereo Total). Wo die Hardy mit "Grand hôtel" oldtime fashioned,
barjazzig mit Piano, Geige, Kontrabass und Streicheldrums daherkommt, könnte
"Côté jardin, côté cour" auch ein Stück der jüngeren Szene sein. Echte
Hitqualitäten hat der Titelsong, der gleich zweimal zu hören ist: Einmal in
der opulenten Fassung mit einem alledings nur schwer erträglichen hymnischen
Gitarrensolo im Mittelteil, das an den aufgeblasenen Bombastrock von Pink
Floyd und noch Schlimmerem erinnert und mit einer abgespeckten, angenehmeren
Fassung als hidden Track. Wer französischen Pop mag, jüngst vielleicht erst
Carla Bruni, Keren Ann, Coralie Clement oder Biolay entdeckt hat, der darf
auf "Tant de belles choses" nicht verzichten.

www.francoise-hardy.com
***** Thomas Bohnet

-- CORALIE CLEMENT : Bye Bye Beauté (EMI, 14. Februar 2005)

Zweites Album der kleinen Schwester von Benjamin Biolay. Hier meine Kritik,
die in der März-Ausgabe der SPEX erscheinen sollte:

"Drei Jahre nach ihrem sehr schönen Debütalbum « Salle des pas perdu », das
hierzulande ja erst im vergangenen Jahr erschienen ist, kommt uns Coralie
Clement mit einem Album, das, so wurde schon vor Wochen/Monaten gemunkelt,
deutlich « rockiger » sei, als das Samba-Latin-Bossa-besessene Erstwerk.
Wobei der Terminus "rockiger" natürlich relativ zu sehen ist, man weder aus
Mademoiselle Clement nun eine "Rockröhre" gemacht noch den
Niedlichkeitsfaktor der Sänger unterlaufen hat. Wieder hat, wie schon beim
Debüt ihr älterer Bruder, Frankreichs neuer Nouvelle-Chanson-Star Benjamin
Biolay, die meisten Titel geschrieben. Der lässt "Un beau jour pour mourir"
untertourig rocken, während "L`enfer" ein richtig schöner Popsong ist. Mit
dabei ist aber auch Clements aktueller Herzbube, der Bassist der auch in
dieser Zeitschrift hochgeschätzten US-amerikanischen Nada Surf, Daniel
Lorca, der schon im vergangenen Jahr auf der sehr erfolgreichen
Deutschland-Tour dabei war. Brüderchen Biolay hat dem (Liebes-)Paar das
Gainsbourgeske Duett "Mais pourtant" ins Herz geschrieben. Hier wie bei
anderen Stücken darf Coralie Clement hauchen wie weiland Jane Birkin, der
man ja wie Coralie auch, früher immer nachgesagt hat, ihre Stimme sei
limitiert. Was nun auch nicht so wichtig ist. Die Clement haucht über
Trompetchen bei "Indécise", darf aber auch schon mal richtig piepsen beim
sehr eigenwillig arrangierten "Gloria", wo Biolay statt seiner üppigen
Streicher einen Blockflötenchor (!) auffährt. Wo der Titelsong als Hommage
an die von Biolay verehrten Velvet Underground daherkommt, ist "Avec ou sans
moi" eine Koproduktion des Exzentrikers mit Thierry Stremler, der ebenfalls
zur jungen französischen Garde von Songschmieden gehört. Stremlers Dienst
hat zuletzt auch die Grande Dame des französischen Pops, Françoise Hardy bei
ihrem neuen Album in Anspruch genommen. Wie beim ersten Album gilt im
Übrigen auch hier: man muss die Texte nicht unbedingt verstehen, um diese
wirklich schöne Platte zu mögen. Wer des französichen mächtig ist, dem wird
natürlich wieder auffallen, dass bei aller Leichtigkeit der Musik, es wieder
einmal vor dunklen, düsteren Texten nur so wimmelt. Der schöne Songtitel "Un
beau jour pour mourir" (Ein schöner Tag zum Sterben) mag davon einen
Eindruck geben.

*** Thomas Bohnet

-- Yann Tiersen & Shannon Wright: dito (Vicious Circle)

Hier meine Kritik aus der Schweizer Musikzeitung LOOP 1/2005:

Bonjour Tristesse! Und das meine ich keineswegs abwertend. Für diese zehn
englischsprachigen Songs hat sich Frankreichs Meister der fröhlichen
Melancholie und der luftigen Schwermut mit der US-Amerikanerin Shannon
Wright zusammengetan und ein richtig hübsches, trauriges und dennoch
wunderbar anregendes Werk veröffentlicht. Tiersen kennen Frankreich-Fans und
Filmmusikfreaks gleichermassen. Von ihm stammt unter anderem der geniale
Soundtrack zum Kinokassenschlager "Amélie", wobei der Soundbastler,
Komponist und Multiinstrumentalist schon vor diesem kommerziellen Erfolg
grosse Musik geschrieben/gespielt hat: empfelenswert ist sein Meisterwerk
"L`absente" (2002). Shannon Wright ist eine jener Einzelkämpferinnen im
Geiste PJ Harveys oder Patti Smiths, deren vier Soloalben mit sperrigem
Indierock aufwarten. Hier haben sich nun zwei kreative Köpfe getroffen,
wobei ein Song wie "Dragon Fly" zum Beispiel typisch Tiersen ist, in seiner
Spielzeuginstrumentenhafetn Verspieltheit an den "Amélie"-Soundtrack
erinnert, umgekehrt ein, ja, "Rocker", wie das wunderbare "While You Sleep"
Mrs Wright als Wiedergängerin der kratzbürstigen Patti Smith zeigt. Das
ruhige "No Mercy For She", das genialische "Pale White" oder die erhabene
"Ode To A Friend" sind weitere Highligts eines feinen Albums, das mit
zunehmendem Hören gewinnt.
***tb

-- Le Peuple De L´Herbe : Cube (PIAS, VÖ : 28.2.)
Exzellentes französisches Dub-HipHop-&Co-Kollektiv aus Lyon mit neuem Album.
Live eigentlich besser als auf Platte. Siehe Tourdaten.

-- Les Hurlements d`Leo : Quest Terne (Hipster-Records/Soulfood, 7.2.2005)
Wer meinen Sampler « LeTour » hat, kennt die vielköpfige Band aus Bordeaux.
Das dort enthaltene « La der des der » ist seit Jahren ein echter Knaller
bei den Tour de France-Parties und passt von Stil und Geschwindigkeit her
wunderbar direkt nach Louise Attaques Megahit « J`t`emment auf vent » . Für
Deutschland entdeckt wurde die Chanson-Folk-Punk-.Band auch von den Berliner
17 Hippies, auf deren Label Hipster Recods auch das jüngste Werk der
Franzosen erscheint. Wie schon auf den beiden Alben zuvor besticht auch
« Ouest Terne » mit seiner Musikalität jenseits der Stile und Genres. Wir
hören Chanson-Musette beeinflusstes, ebenso wie osteuropäische Folklore, Ska
und Punk, ein wenig Gypsy-Folk. Die spielfreudige achtköfpige Band ist im
Februar/März auch auf Deutschland-Tour. Siehe weiter unten Tourdaten.

-- Stereo Total : Do The Bambi (Disko B/Hausmusik, VÖ : März 2005)
Nach längerer Pause endlich wieder neues von Francoise Cactus und Brezel
Göring, die auch ihr Label gewechselt haben und nun beim Münchner Disko B
mit den Labelmates FSK und den Goldenen Zitronen in besten Händen sind.
Auffälligster Titel und mein neuer Lieblingssong ist die Koproduktion « Mars
Rendez-vous », wo Madama Cactus mit dem alten Pariser New-Wave-Helden Jacno
gemeinsame Sache macht. Jacno singt auf deutsch !! Auch der Rest des
überwiegend gelungenen Albums (für meine Begriffe etwas schwächer ist nur
der Eröffnungssong « Babystrich ») gefallen. Mehr dazu im nächsten
Newsletter.

-- Phonoboy : Très chic, trashig (Redwinetunes/RTD, VÖ : 7. März 2005)
Am 7. März wird endlich das heiss erwartete Debüt der Münchner Band Phonoboy
um den deutsch-französischen Sänger Christian Höck erwartet. Hits hatten die
Münchner schon mit C`est ma vie und Laisser farire ­ der Track ist auf LeTour
2 zu finden- Ausführlicher dann im nächsten Newsletter.
Nur soviel schon mal : Phonoboy werden bei der TOUR DE FRANCE am 16. April
im Roten Salon in Berin live spielen !!

4. Franzosen-Acts live auf Tour :

-- Le Peuple De L´herbe & Puppetmastaz
Wunderbares Doppel-Package des französischen Dub-Rap-Kollektivs mit den
Berliner Muppets-Rappern

01.03. Freiburg ­ Jazzhaus
02.03. München - Backstage
03.03. Stuttgart ­ Röhre
04.03. Erlangen ­ E-Werk Club
05.03. Pirmasens ­ Quasimodo
06.03. Essen ­ Zeche Carl
08.03. Darmstadt ­ Central Station
09.03. Köln ­ Stadtgarten
10.03. Hamburg ­ Phonodrom
11.03. Bielefeld ­ JZ Kamp
12.03. Leipzig ­ Moritzbastei
13.03. Berlin ­ 2Be Club
Booking: Fourartist Booking

-- LAURENT GARNIER
Pariser Chefelektroniker mit DJ-Sets
16.2. Jena- Casablanca
17.2. München-Garden
18.2. Ludwigshafen-Ludwig

-- Les Hurlement d`Leo
Chanson-Folk-Punk-Franzosen aus Bordeaux.
24.2. Freiburg-Jazzhaus
25.2. Marburg-KFZ
26.2. Leipzig-Moritzbastei
27.2. Berlin-Kesselhaus
28.2. Hamburg-Fabrik
1.3. Köln-Kantine

-- Bratsch
Multi-Kulti-Folk aus Frankreich. Seit Jahren für sehr schöne Liveshows
bekannt:
10.2. L-Esch, Kulturfabrik
11.2. Darmstadt, Centralstation
12.2. Niederstetten, Kult
13.2. und 14.2. Dresden, Societätstheater
15.2. Halle, Objekt 5
17.2. Leipzig, Moritzbastei
18.2. Plauen, Malzhaus
19.2. Berlin, Palais (Kulturbrauerei),komplett bestuhlt
20.2. Berlin, Maschinenhaus (Kulturbrauerei), komplett Stehplätze
22.2. Hamburg, Fabrik
23.2. Wuppertal-Barmen, Live Club
13.4. Freiburg, Jazzhaus
14.4. Heidelberg, Karlstorbahnhof
15.4. CH-Luzern, BOA
16.4. CH-Rubigen, Mühle Hunziken
17.4. CH-Zürich, Moods

--Phonoboy
deutsch-französiche Band aus München mit klasse Songs zwischen
Franzosen-Rock, britschem Beat und deutschen Popsongs. Die Band plant vom 1.
bis 16. April eine Deutschland-Tournee. Interessierte
Veranstalter/Clubs/Kneipen können sich bei mir ­ thomas@target-concerts.de ­
melden.
26.2. München-Atomic Café, Release-Party des Albums
16.4. Berlin-Roter Salon (special guests bei der Tour De France)

-- Vermeulen
Mathieu Vermeulen ist einer dieser jungen Chansonniers, der, wie Vincent
Delerm, oder Thierry Stremler gerade in Frankreich für Furore sorgt. Ihn und
sein Album "Le Pianiste de Transatlantique" gibt es zu entdecken.
18.3. Beriin-Big Eden
22.3. München-Institut français de Munich

-- The Saints
Die Saints sind natürlich keine Franzosen sondern eine der bekanntesten und
besten australischen Bands. In den späten Siebziger Jahren hatte das
Quartett um die beiden Songwriter Chris Bailey und Ed Kuepper einige
veritable Punk-Garagenrockhits. Nach der Trennung des Songwriter-Duos
startete Chris Bailey via Frankreich eine zweite Karriere mit den
re-formierten Saints. Der Pariser Musikfreak Patrick Mathé stöberte Bailey
in London auf und gründete mit den Saints sein grossartiges Label New Rose,
eine Plattenfirma, die in den Achtziger Jahre in ganz Europa sehr
einflussreich war. Chris Bailey lebt inzwischen in Holland und kommt im
Februar mit einer jungen Band auf Tour. Jüngst ist bei der EMI unter dem
Titel "All Time Through Paradise" eine 4-CD-Box erschienen, die neben den
ersten 3 Saints-Alben auch eine Live-Platte enthält.
The Saints (with Chris Bailey, Marty Wilson Piper u.a.)
www.saintsmusic.com
neues Album: Jan. 05 (Cadiz, Rough Trade)
10.2. Aschaffenburg - Colossaal
11.2. Göppingen - E-Werk
12.2. Freiburg - Wodanhalle
14.2. A-Wien - Chelsea
21.2. CH-Winterthur - Gaswerk
22.2. A-Innsbruck - PMK Bogen 19
23.2. München - Zerwick
24.2. Dresden - Star Club
25.2. Hannover - Bluesgarage (w/THE SILOS)
26.2. Schwerin - Speicher (w/THE SILOS)
10.3. Köln - Yard Club
11.3. Erfurt - Museumskeller
12.3. Dortmund - FZW
13.3. Berlin - Knaack
24.3. Bremen - Lagerhaus
25.3. D-Hamburg - Knust

6. Meine Playlist: Nicht nur französisches

Françoise Hardy: Tant de belle chose

Ana da Silva: The Lighthouse (hübsches Electro-Folk-Album der ehemaligen
Musiker der grandosen britischen Raincoats)

Bright Eyes: I'm Wide Awake, It's Morning

Phonoboy: Très chic, trashig

Mando Diao: Hurrican Bar

Stereo Total: Do The Bambi

The Thrills: Let's Bottle Bohemia (grosser Breitwandpop, fast genauso gut,
wie das fantastische Debütalbum.)

LCD Soundsystem: dito

Bonnie Prince Billy/Matt Sweeney: Superwolf

Katia B: So deixo meu corracao na mao de qeum pode (neue brasilianische
Songwriterin, ein bisserl Bossa, etwas Electro. Labelmate sozusagen, auf dem
LeTour-Local Records-Schwesterlabel Peacelounge)

Eleni Mandell: Afternoon (grosse Songwriterin mit Herz für Country und
Abwegiges)

Tocotronic: Pure Vernunft darf niemals siegen (eine der deutschsprachigen
Bands, die man französischen HörerInnen gerne empfiehtl)

Soundtrack: die fetten Jahre sind vorbei

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Thomas Bohnet
Postfach 14 06 46
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