Le Tour de France newsletter, Nr. 2, 31. Januar 2006
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http://www.le-tour.net

Bonjour und Guten Tag!

anbei mein monatlicher Newsletter für Euch Frankophile dort draussen, wo immer Ihr Euch auch grade aufhaltet. Wie jeden Monat gibt es hier die Daten meiner "Franzosen-Disco", CD-Tipps, Konzertdaten französischer und frankophoner Acts und mehr. Wie immer unvollständig und rein subjektiv, versteht sich.

Neu ist: Ab sofort verlosen wir regelmässig in diesem Newsletter französische/frankophone CDs (diesmal Anais und Pauline Croze) und freie Eintritte!! Beachtet bitte Punkt 3, Gewinnspiele. Wenn Ihr Bekannte habt, die den Newsletter auch haben möchten, immer her mit den Mailadressen. Danke!

Wenn Ihr diesen monatlichen Newsletter nicht mehr bekommen möchtet, dann bitte einfach ein kurzes Rückmail: unsubscribe[at]le-tour.net. Sonst freue ich mich auch, wenn Ihr die TOUR DE FRANCE weiterempfehlt.


Wir sehen uns, alles Gute und à bientôt


Thomas Bohnet

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Inhalt

1. Termine TOUR DE FRANCE
2. Sampler « LeTour Volume 2 »
3. Gewinnspiel : Freitickets und Cds zu gewinnen
4. Neue Franzosen-Cds
5. Franzosen-Acts live
6. DVDs
7. Playlist


1. Tour de France Termine
Hier die bereits feststehenden Daten der nächsten Monate: Die Termine findet Ihr auch unter www.le-tour.net

In München gibt es die TOUR DE FRANCE bereits seit Mai 2000. Nachdem das zuerst im legendären Club 2 über die Bühne gegangen ist, finden die Parties nun seit drei Jahren einmal im Monat – immer der erste Freitag im Monat!!! – im Café der Muffathalle statt. Co-DJ ist dort meist DJ Leakim alias Mikael Bourdon. Seit Dezember 2005 findet die Party nicht mehr im Café sondern im grösseren Club Ampere, gleich nebenan, statt.
In Berlin steigen die Parties seit September 2003 einmal im Monat im Roten Salon in der Volksbühne (für Auswärtige: am Rosa-Luxemburg-Platz).
Geplant ist für 2006, dass die TOUR DE FRANCE alle zwei Monate in Erlangen (E-Werk) und einmal vierteljährlich in Saarbrücken (im kleinen Club "Hellmut") Station machen wird.
Andere Städte zwischen Konstanz und Hamburg, Zürich und Wien stehen unregelmässig auf dem Programm. Wer die Tour de France booken möchte, schicke mir bitte ein mail: thomas[at]target-concerts.de

Fr 03. Februar 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 69
Sa 18. Februar 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 30
Fr 03. März 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 70
Fr 10. März 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 31, mit Liveband Mini Moustache
Fr 17. März 2006, Erlangen, E-Werk, Etappe 3
Sa 01.April 2006, Saarbrücken, Hellmut, Etappe 3
Fr 07. April 2006, München-Muffat-Ampere, Etappe 71
Sa 22. April 2006, Berlin-Roter Salon, Etappe 32
Fr 05. Mai 2006, München, Muffat-Ampere, Etappe 72
Sa 06. Mai 2006, Regensburg, Leerer Beutel, Disco im Rahmen der Frz. Filmwoche
Fr 19. Mai, 2006, Erlangen, E-Werk, Etappe 4
Sa 20. Mai 2006, Berlin, Roter Salon, Etappe 33

2. "LeTour Volume 2"

Seit nunmehr einem Jahr steht mein zweiter "Franzosen-Sampler" LeTour – The Best In French Alternative Music (der Untertitel hätte auch heissen können: "das Beste des Jungen Frankreichs" oder ähnlich) in den Läden. Wie schon Vol 1 ist auch dieser Sampler beim Frankfurter Label Local Records (D-Vertrieb: Al!ve. CH-Vertrieb: RecRec, A-Vertrieb: Hoanzl) erschienen.
Musikalisch ähnlich gelagert wie Volume 1 wird Euch, wenn Ihr den ersten gemocht habt, auch die zweite CD überzeugen. Versprochen! Mit dabei: Cali, Romeo, Kana (Plantation), Tarmac, Mickey 3d, Paris Combo, Sanseverino. Phonoboy, Florent Marchet, Nada Surf und vielen andere.

Den Sampler gibt es natürlich auch bei den Parties.
Gegenwärtig arbeiten Labelboss Christian Arndt und ich an Volume 3 des Samplers. Der Sampler wird noch 2006 erscheinen.

In folgenden Städten gibt es die CDs auch in den von mir empfohlenen Läden zu erstehen – support your local record dealer!!
MÜNCHEN – Resonanz (Auenstrasse) und Optimal (Kolosseumstrasse)
BERLIN – Scratch (Zossener Strasse)
KONSTANZ – Studio 1 (Am Schnetztor)

3. Gewinnspiel
Zusammen mit Labelmacher Christian Arndt (Peacelounge) sitze ich gerade am Tracklisting für den dritten TOUR-DE-FRANCE-SAMPLER "LeTour Vol 3", der noch 2006 erscheinen soll.

Obwohl wir schon jetzt die Qual der Wahl haben, aus drei Dutzend guter Tracks 15, 16 Titel für den Sampler auszuwählen, möchten wir Euch, die Fans der TOUR DE FRANCE-Parties, in den Entscheidungsprozess miteinbinden. Als Gewinn winken nicht nur Freiexemplare des Samplers, Erwähnung im Booklet sondern auch noch andere Preise.

Welches Stück soll ich Eurer Meinung nach unbedingt auf Volume 3 des Samplers packen? Es sollten Stücke sein, die in den letzten Jahren erschienen sind (also keine 60s Klassiker oder 80s Hits!!). Schickt mir doch einfach eine mail. Danke!

Überhaupt werde ich in der nächsten Zeit diesen Newsletter mehr nutzen, um unter Euch Geschenke zu verlosen. Ob nun freie Eintritte zu den Parties, zu ausgewählten Konzerten oder von CDs.

Diesmal werde ich unter allen Einsendern 3x2 Eintritte für die nächsten Parties sowie ein Exemplar meines derzeitigen Lieblingsalbums ANAIS "The Cheap Show" (siehe Plattenbesprechungen) und ein Exemplar der ebenfalls schönen Debüt-CD von Pauline Croze verlosen. Wer Freitickets (bitte den Ort mitangeben!) oder eine der beiden CDs gewinnen möchte, bitte einfach eine kurze Mail an mich. Einsendeschluss ist Sonntag, 12. Februar! Die Gewinner werden benachrichtigt. Danke!

3. Neue Platten aus der französischen/francophonen Szene

Anais: The Cheap Show (V2, Import)
Die 29jährige, in Grenoble geborene, in Marseille lebende Anais ist der neue Darling der französischen Musikpresse. Nicht verwandt mit der Sängerin Pauline Croze, ist sie eine Songwriterin und Sängerin, deren Liveperformances hochgelobt werden und die mit Charme, Charisma und viel Humor eine glänzende Entertainerin ist,. Einen kleinen Eindruck von ihren Entertainerqualitäten bekommt man im 10-minütigen Bonus-Video auf ihrem ersten Album "The Cheap Show" mit Liveausschnitten und parodistischen Einlagen als betrunkene, deutsche (?) Opernsängerin. Wobei die Frau mit der grossen Nase, dem grossen Mund und den grossen Augen Grimassen schneidet, dass es eine wahre Freude ist.
Mit Abstand stärkstes Stück auf dem in Marseille live mitgeschnittener "The Cheap Show" ist ihr kleiner Hit "Mon coeur mon amour". Doch auch die anderen Tracks, ob nun das parodistische "Bad Blues Player", "Rap-P" oder das herausfordernde, amüsante "B-B Baise moi" sind gelungene Songs einer Sängerin, die so ganz anders ist als viele ihrer KollegInnen, die derzeit auch hierzulande gefeiert werden: Hübsche Sängerinnen mit angenehmen Stimmen, einer Musik, die nicht gross aneckt und als Nouvelle Chanson durch die Medien geistert..... Schön, mal wieder eine andere Sängerin zu hören. Anais ist eher Rocksängerin als das nette Chansonmädel. Bevor sie sich Ende 2003 selbstständig machte, spielte sie vier Jahre lang die Frontfrau bei der Rockband Opossum. Live begleitet sie sich nur mit ihrer Gitarre und diversen Effekten, wie das auch Dominique A oder Fred machen.

Ana-M: Face ou pile (www.ana-m.com)
Eine Entdeckung wie Anais, ist die Sängerin Ana M. Ebenfalls 29 Jahre alt (1976 muss ein guter Jahrgang gewesen sein) stammt sie aus Lyon. Entspricht wie Anais oder Camile oder Françoiz Breut nicht dem typischen Klischée der Nouvelle Chanson-Sängerinnen: Hübsch, niedlich, mit sanfter Stimme und unauffälliger Musik. Nein, auch Ana-M mag es musikalisch abwechslungsreich, ihre Tracks spielen mit Rock und elektronischen Parts, da werden mal die Geräusche eines Modem unter die Songs gelegt oder klingt es schräg. Ihr Debütalbum heisst Face ou Pile und bringt einige sehr schöne Songs. "Ana M" etwa oder "Ingrid". Mehr Infos zu Ana-M auf ihrer Homepage. Dort kann auch das Album bestellt werden.

Blankass: Elliott (Warner Music, Import)
Wenn nicht alles täuscht, könnten Blankass eine der nächsten grossen französischen Rockbands werden, die sich um den verwaisten Thron der Noir Desir streiten. Ihr viertes Album "Elliott" riecht jedenfalls vedammt nach Erfolg. Was nicht nur an der grossarigen Single, "Fatigué" liegt, einem rockigen Ohrwurm, der französischen Rock mit Chanson versöhnt. Auch die restlichen neun Songs warten mit hübschen Melodien, dem Schuß Melancholie und der starken Stimme von Guillaume Ledoux auf. Dass Blankass auch richtig heftig rocken können, zeigen sie im letzten Song "La faille", der an Noir Desir erinnert.

Jérémie Kisling: Le Ours (Naive/Import)
Bei der Musikmesse Popkomm 2004 in Berlin, war der Schweizer Songschreiber Jèrémie Kisling eine der echten Endeckungen. Der damals völlig unbekannte Chansonnier aus Lausanne musste an einem Abend in der mit 500 Menschen vollbesetzten Kalkscheune im Vorprogramm solch bekannter französicher Acts wie Hélena, Autour de Luci und Superstar M auftreten. Kein leichtes Unterfangen, was der sympathische Sänger mit seiner Band aber glänzend meisterte und zumindest gegenüber den beiden erstgenannten weitaus besser abschnitt und richtige Beifallsstürme auslöste. Sympathische Auftreten, hohe Musikalität, eine klasse Stimme, feine Songs zwischen Chanson und Pop, dazu eine treffliche Bühnenpräsenz. Kisling ist einer, von dem man noch hören wird. In Frankreich gesignt beim Label Naive, das immerhin auch Carla Bruni unter Vertrag hat, ist nun sein zweites Album erschienen: "Le Ours", das wieder mit 11 mal etwas flotteren, mal balladeskeren Chansons aufwartet. Produziert von Ian Caple, der auch schon die Tindersticks und Alain Bashung im Studio begleitet hat, ragt besonders die Single "J`suis plus jaloux" ("ich bin eifersüchtiger") mit seiner süffigen Melodie und Zitaten von Alain Souchon und Vincent Delerm heraus. Diese beiden Chansonniers sind es auch, an die Jérémie Tschanz (so heisst er richtig) erinnert. Exzellentes Album!

Kaptiv: Kaptiv (www.kaptiv.com)
Kaptiv sind ein junges Duo aus Montpellier, das auf dem eigenen Label gerade sein feines Debüt veröffentlicht hat. Stéphanie und Thierry arbeiten bereits seit sechs Jahren zusammen und haben Kaptiv 2002 gegründet. Ihre Songs sind etwas wie Indie-Pop. Ob nun das ohrwurmige, hitverdächtige "Simple Paradis" oder die sehr eigenartige Coverversion des 80s Klassikers "Amoureux Solitaires" (geschrieben von Eli Medeiro undJacno, zu Hitehren gebracht von Lio, die gerade ein neues Album veröffentlicht hat). Feine Platte.

Hyperclean: Hyperclean (Microbe/Warner, Import)
Hyperclean sind ein Quintett aus Toulouse, das seine Musik selbst als "Melo-dramatic french pop" bezeichnet. Bei dem Songs ihres Albums treffen Elemente des Sixties-Beats auf 90er Rock, französichen Melo-Pop auf Chanson. Sehr vielseitig überzeugt die Band um Sänger Frédéric Jean – der die Combo vor fünf Jahren mit seinem Bruder Ludovic Dulac und anderen Freunden gegründet hat – mit recht anspruchsvollen Songs, die für meine Begriffe manchmal zu anspruchsvoll sind. Gleichwohl finden wir hier einige sehr gute Tracks wie das soundtrackartige "Sortez dehors", den kleinen Rockhit "Pistolet" oder das ruhige Eröffnungsstück "Hyperclean". Wo "O ma chérie" rockt, darfs bei "la ferme" etwas Bossa Nova sein. Demgegenüber greift man aber gelegentlch auch ganz tief in die Kiste, auf der mit grossen Lettern "Rock-Klischèe" steht: Die Gitarre und Orgel bei "Je danserai avec toi" mag man den Instrumentalisten um die Ohren hauen.............

Ebenfalls neu, mehr dazu im nächsten Newsletter
Jeronimo: 12H33
Kid Chocolat: Zombi parti
Olivia Ruiz: La femme chocolat
VA: Fair 2006

Jüngst erschienen und hier schon vorgestellt:
Saian Supa Crew: Hold Up (Labels/ GermanyEMI)
Orange Blossom: Everything must change (NRW Records/NRW Vertrieb)
Tetes Raides: Qu`est-ce qu`on s`fait chier (NRW Records/NRW Vertrieb)
Jane Birkin Rendez-Vous avec Jane (EMII, DVD)
Dionysos: Monsters In Love (Trema/Universal/nur Import)
Katerine: Robots après tout (nur Universal Import)
Cadet: Popscriptum (Les Artistes Anonymes/Faro: www.thierrycadet.com )

4. Franzosen-Acts live auf Tour
Einen schönen Überblick über die Konzerte französischer und frankophoner Acts bietet die Seite des Berliner Exportbüros: www.french-music.org/concerts

Mini Moustache
Die Begeisterung für französischen Pop trägt hierzulande Früchte: Mini Moustache sind eine recht amüsante neue Rock-Pop-Band aus Deutschlands Südwesten, genauer aus Mannheim. Infos unter www.minimoustache.de .
Und wer die Band auf ihrer Tour im vergangenen Oktober gesehen hat, der wird mir beipflichten: das hat Klasse und macht Spass. Sympathischer, musikalisch gut gemachter französischer Disco-Rock - La Boum rockt. Was die feinen Phonoboy in Sachen Rock und Beat draufhaben, machen diese Fake-Franzosen mit Disco. Wobei auch die Bühnenpräsenz und Entertainerqualitäten der Gruppe nichts zu wünschen übrig lassen. So gesehen jüngst im Stuttgarter Schocken, als die Band vor meiner Tour de France den vollgepackten Laden begeistert hat. Im März wird es wieder auf Tour gehen, wobei die Jungs natürlich auch bei der Tour de France im Roten Salon in Berlin Station machen werden: 10. März 2006. Wer die Band buchen möchte, wende sich bitte ans Management der Gruppe, den umtriebigen schwäbischen Italiener Dino Borsellino: booking@minimoustache.de

"Disco Musique Française Tour 2006"
Mini Moustache
07.03. Frankfurt, Clubkeller
08.03. Bamberg, Morph Club
Freitag, 10.03.2006 Berlin-Roter Salon, Auftritt im Rahmen der TOUR DE FRANCE
11.03. Dresden, Groove Station
15.03. Stuttgart, Schocken
16.03. Dortmund, Bakuda Club
17.03. Bermen, Lila Eule
18.03. Hamburg, Stage Club
20.03. Secret Gig, siehe homepage!
21.03. Trossingen, Canape
22.03. Rastatt, Schnickschnack
23.03. Mannheim

Julien Jacob
Der im westafrikanischen Benin geborene, in Frankreich aufgewachsene Musiker stellt sein sehr schönes Album "Cotonou" vor. Inzwischen in der Bretagne lebend, hat der Musiker, inspiriert, von Al Jarreau, Fela Kuti, aber auch Miles Davis seine eigenen Songs entwickelt, dabei auch eine imaginäre Sprache erschaffen (hier ähnelt er dem etwas bekannteren Franzosen NOSFELL). Afrikanische Sounds treffen auf französisches Chanson, etwas Jazz auf Blues. Mehr Infos zu Julien Jacob unter www.nuzzcom.com.
01.02. Hamburg, Fabrik
02.02. Mainz, Frankfurter Hof
03.02. München, Ampere (anschliessend TOUR DE FRANCE)
05.02. Karlsruhe, Tollhaus

Jean-Jacques Perrey
Monsieur Perrey ist eine echte Kultfigur der internationalen Prä-Elektronik-Szene. Als Mitbegründer des Space Age Pops vor mehr als 40 Jahren beeinflusste Perrey unzählige jüngere elektronische Musiker. Sein Track "Psyché Rock" von 1967 ist ein echter Klassiker (unlängst auf dem Sampler "French Cuts 3" wiederveröffentlicht).
Vor kurzem hat er mit dem Synthesizer-Enthusiasten Dana Countryman ein neues Album eingespielt: im Februar kommt der 76jährige exklusiv für einen Auftritt zum empfehlenswerten elektronischen Festival Transmusicale (Infos unter www.clubtransmusicale.de)
06.02.2006 Berlin-Maria (im Rahmen des Festivals Transmediale)

Souad Massi
Phantastische Stimme! Die 33jährige Algerierin lebt seit Jahren in Paris, wo sie anfing, Karriere zu machen. Nach ihrem grossartigen zweiten Album "deb", ist Nummer Drei mit dem Titel "Mesk Elil" nicht ganz so stark wie der Vorgänger. Souad Massi mischt mit ihren Musikern Chanson mit arabischer Musik, afrikanische Klänge mit westlichem Pop.
08.02. Karlsruhe, Tollhaus
09.02. Nürnberg, Löwensaal
11.02. A-Innsbruck, Treibhaus
12.02. A-Wien, Wiener Konzerthaus
17.03. Köln-Stadtgarten
18.03. Berlin, Glashaus
19.03. Oldenburg, Voices Festival

Judith Juillerat
Die Französin begeisterte im vergangenen Jahr mit ihrem feinen Debütalbum "Soliloguy" (auf dem Berliner Label Shitkatapult erschienen) mit Klangcollagen zwischen Folksongs und Electronic.
11.02. Berlin, Maria (Club Transmediale)

Didier Squiban
Der Jazz-Pianist aus der Bretagne live auf Tour. Jüngstes Album "Symphony Iroise", mehr auf www.hardinski.net
14.02. Köln
15.02. Hannover,Pavillon
16.02. Mainz,Frankfurter Hof
17.02. Essen
18.02. Dresden
19.02. Illmenau, Audimax
21.02. München, Unterfahrt
22.02. Hamburg
23.02. Bremen, Schlachthof
25.02. Flensburg, Audimax

Orwell
Hübscher, luftiger Gitarrenpop mit ein paar Fitzelchen Electro, feinen Bläsern,sehr nett, sehr harmonisch, manchmal für meinen Geschmack ein bisschen zu zuckrig. Dennoch: Die Band um Sänger Jerome Didelot auf den Spuren der Beatles, Beach Boys, Burt Bacharachs und natürlch französischem Chanson. Gesungen wird auf französisch und englisch. Wer Tahiti 80 mag, kommt auch an Orwell nicht vorbei. Im Sommer 2005 ist in Deutschland ihr Album "Archipel" erschienen. Wurde auch im TDF-newsletter vorgestellt. Mehr unter www.apricot-records.de.
15.02. Giessen, MUK
16.02. Köln, Blue Shell
18.02. München, Prager Frühling
20.02. Hamburg, Pony Bar

Charles Aznavour
Der grosse alte Mann des französischen Chansons ist seit Jahrzehnten auch eine echte Grösse hier in Deutschland.
17.02. Hamburg, CCH
19.02. Frankfurt, Alte Oper

Saian Supa Crew
Neben den aus Marseille kommenden IAM ist die Pariser Crew das Beste aus Frankreichs HipHop-Szene, wie sie mit ihrem gerade erschienen dritten Album "Hold Up" untersteichen. Nicht nur der Hammer-Track "La patte" entwickelt sich zum echten Floorfiller. Live sind die flinken Rapper mit Old-School-Human-Beat-Box eine Klasse für sich. Mehr unter www.saiansupacrew.com
17.02. Freiburg-Jazzhaus
18.02. Erlangen-E-Werk
19.02. A-Wien, Szene
21.02. CZ-Prag, Abaton
22.02. Berlin, Maria
23.02. Hamburg-Grünspan
24.02. Münster-Skaters Palace
25.02. München-Muffathalle
26.02. Schorndorf-Manufaktur
27.02. Frankfurt-Mousonturm
01.03. Heidelberg-Karlstorbahnhof
02.03. Köln-Live Music Hall

Le Pop auf Tour
mit Françoiz Breut und Mathieu Boogaerts
Nach ihrem erfolgreichen Auftritt im Berliner Roten Salon schicken die Kölner Kollegen von Le Pop Anfang 2006 ihre beiden Solokünstler Françoiz Breut und Mathieu Boogearts, jeweils mit Begleitung, auf Tour. Im Anschluss an die beiden Konzerte legen die geschätzten Kollegen von "LePop", Rolf Witteler und Oliver Fröschke, noch auf.
Alle Infos unter www.bseliger.de und www.lepop.de
25.02 Duisburg-Hundertmeister
26.02. Karlsruhe-Tollhaus
28.02. Stuttgart-Theaterhaus
01.03. L-Esch-zur-Alzette- Kulturfabrik
02.03. Aachen-Jakobshof
03.03. Saarbrücken-Garage
04.03. Erlangen-E-Werk
05.03. Dresden-Socieätstheater
06.03. Leipzig-Nato
07.03. Berlin-Kapital
08.03. Bremen-Güterbahnhof
09.03. Hamburg-Fabrik
10.03. Köln-Stadtgarten

Bratsch
Ausgesprochen vielseitige, sehr musikalische französische "Folk"-Band, die seit Jahren mit ihren Liedern zwischen Jazz, Balkan-Beat, französischem Chanson, Klezmer und vielem anderen unterwegs ist. Infos unter www.bseliger.de
02.03. Karlsruhe, Tollhaus
03.03. Esslingen, Dieselstrasse
04.03. A-Salzburg, Jazz:it
05.03. A-Wien, Porgy & Bess
07.03. Frankfurt, Brotfabrik
09.03. Regensburg, Alte Mälzerei
10.03. Leipzig, Nato
11.03. Berlin, Arena-Glashaus
12.03. Dresden, Societätstheater

Kid Chocolat
Kid Chocolat war ursprünglich ein kubanischer Boyer, der noch nie einen Kampf gewonnen hat, lesen wir auf seiner homepage. Der Welsch-Schweizer Electroniker machte unlängst auch beim hier bereits vorgestellten Stephan-Eicher-Cover-Sampler "Ich möchte ein Eicher sein" eine sehr gute Figur. Gerade ist mit "Zombi Parti" sein neues Album in der Schweiz und Frankreich erschienen Mehr dazu im nächsten Newsletter und auf www.kidchocolat.ch

Yann Tiersen

Mit dem Erfolg des Soundtracks zur "Fabelhaften Welt der Amélie" begann vor vier Jahren die neuerliche Begeisterung deutscher Musikfans für französischen Pop wieder zu erwachen. Tiersen, einer der wichtigsten Vertreter des modernen französischen Pops, führte allerdings auch in Frankreich vor seinem Soundtrack-Erfolg ein Schattendasein. Musikalisch irgendwo zwischen französischem Chanson, minimalistischen Pop, moderner Klassik und Soundtrackmusik, wie sie auch die Kollegen Michael Nyman (der Hauskomponist des brittischen Filmemachers Peter Greenaway) oder der leider viel zu wenig bekannte Wim Mertens schon vor ihm gemacht haben, liegen Tiersens Kompositionen. "Les Retrouvailes" heisst sein jüngstes Album, das wir hier auch schon vorgestellt hatten. Live ist das unbedingt auch zu empfehlen. Wobeii es Monsieur Tiersen zur Zeit beliebt, zu rocken. Wie Ende 2005 beim wunderbaren Konzert in der Münchner Muffathalle zu erleben. Mit zwei Gitarren, Bass,Keybaofrds und Drums wurde dort vor allem im zwieten Teil des gut zweistündigen Konzertes ordentlich gerockt. Mehr Infos auf www.francophonic.com
15.03. Potsdam

Babylon Circus
Zehnköpfige, schon 1995 gegründete typisch französisch Multi-Kulti-Band. Reggae, Ska, Dub, etwas Polit-Anarchie, Punk, aber auch Jazz und Weltmusikeinflüsse, gemischt im grossen Mixer. Klasse Liveband. Man singt auf französsich und englisch. "Dances of Resistance" heisst das jüngste Album. Mehr Infos auf www.babyloncircus.net
19.03. Berlin, Kesselhaus
23.03. Düsseldorf, Zakk
25.03. Karlsruhe, Tollhaus

Amadou & Mariam
Da lässt sich nur schwärmen. Die Liveauftritte des blinden Musikerpaares aus Mali gehörten für mich 2005 mit zum besten, was ich im vergangenen Jahr gesehen habe. Hier kommt der Nachschlag zur 2005er-Tour.
21.03. Köln, Live Music Hall
22.03. Heidelberg, Halle 02
24.03. Stuttgart, Zapata

Jeremie Kiesling
Der Schweizer gehört mit zu den grossen Hoffnungen der jüngeren Chanson-Szene Frankreichs. Jüngst ist sein zweites Album bei Naive erschienen. Siehe CD-Tipps. Live absolut sehenswert, sehr unterhaltsam!
22.03. Köln, Gloria
28.03. Berlin, Maschinenhaus

Printemps de Bourges. Jubiläumsfestival 25.4.-1.5.
Das Festival Printemps de Bourges, eines der schönsten in Frankreich, findet dieses Jahr bereits zum 30sten Mal statt. Termin ist 25. April bis 1. Mai 2006. Bislang stehen bereits vier Konzerte fest, die an diesen Tagen im grossen Zelt stattfinden werden. Am 26. April wird mit RAPHAEL, einer der Aufsteiger der französichen Pop-Chanson-Szene erwatet. Einen Tag später steigen die alten INDOCHINE in den Ring. Am 28. April teilen sich gleich zwei der zur Zeit angesagtesten Acts, MKEX 3D und CALI die Bühne (mit dabei sind auch Thiefaine und Da Silva) und am 30. April spielen dann die wiedervereinigten LOUISE ATTAQUE. Die weiteren Konzerte in den Clubs und grossen Venues werden in den nächsten Wochen bekanntgegeben. Alle Infos auf www.printemps-bourges.com . Es empfiehlt sich übrigens rasch Hotelzimmer zu buchen; erfahrungsgemäss ist rasch alles augebucht....

5. Neue DVDs
Arsène Lupin (Frankreich/I/E/GB 2004,von Jean-Pierre Salomé)
Beim letzten Festival des Fantatsichen Films, im Sommer 2005, lief er in den grossen deutschen Städten. Ins deutsche Kino hat es der in Frankreich recht erfolgreiche Film leider nicht geschafft. Gut, dass er jetzt wenigstens auf DVD rauskommt: "Arsène Lupin" ist die jüngste Verfilmung des populären Klassikers um das Leben des Meisterdetektivs. In der farbenprächtigen Melange aus Krimi, Fantasy-Film mit Horror-Elementen und Mantel- und Degen-Drama gefältt nicht nur die Story sondern vor allem auch das Aufgebot an guten Schauspielern. Allen voran Frankreichs wohl zur Zeit bester Jungmime Romain Duris (als Arsène Lupin), der gerade auch im sehr schönen 2. Teil von "L´Auberge Espagnol" zu sehen ist. Sehr erotisch und mysteriös Kristin Scott Thomas als immerjunge Gräfin de Cagliostro.

Les Revenents (Frankreich 2004,von Robin Campillo)
Der absolute Hammer und beste Film des letztjährigen Fantasy-Filmfestivals kam auch aus Frankreich und ist hoffentlich demnächst endlcih im DVD-Handel erhältlich? "Les Revenants" ist ein genialer, "unblutiger" Zombie-Film, der das genre-bekannte Schema einmal ganz anders unter die Lupe nimmt. In ganz Frankreich kehren die Verstorbenen der letzten zehn Jahre aus ihren Gräbern zurück. Über Nacht schwanken 70 MIllionen Untote in ihre alten Häsuer zurück. Was tun mit den Rückkehrern, die geistig nicht mehr ganz da sind, langsam denken und reden. Wie integriert man die Zombies wieder in die Gesellschaft., was für Jobs könenn sie machen, was ist mit der Rente? Die Bürokratie treibt ihre Blüten. Psychologen, Soziolgen, etc pp kümmern sich um die Problematik. Amüsant aber auch verstörend, melancholisch, traurig und beunruhigend. "Eine angsteinflössende Reflexion über Tod, Leben und Menschlichkeit", schrieb die Veranstalter im Festival-Programm.

6. Playlist (nicht nur französisches)
Anais: The Cheap Show....siehe oben..besonders: Mon coeur, mon amour!
Anna Ternheim: Somebody Outside...grandiose neue schwedische Songwriterin. Im März auf Tour
White Hassle: Your Language..lustige Americana-Trupe aus USA
AnA M: Face ou pile...siehe oben bei CD Tipps
Jens Lekmann: You Get The Light...grosse Gesten, grosse Gefühle aus Schweden. Wer Divine Comedy, Marc Almond, etc mag, findet auch das hier toll..
Neil Diamond: 12 Songs...produziert von Rick Rubin, der auch schon Johnny Cash zum Comeback
verholfen hatte. Wer die Cash-Songs von Amercian Recordings mag, wird auch das hier lieben!
Arctic Monkeys: Whatever People Say I Am, That`s What I´m Not...der neueste Briten-Hype. Jung, heftig, stürmend. Gutes Album, trotz Hype.
Doc Schoko: Große Straße....zu spät entdeckt für mich. Klasse Platte, Deutscher Indie-Rock

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